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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Alles in der Existenz besteht aus Bewusstsein und den daraus hervorgehenden Gedankengängen, denn nichts kann ohne Bewusstsein erschaffen werden oder gar bestehen. Das Bewusstsein stellt die höchste wirkende Kraft im gesamten Universum dar, und nur mithilfe dieses Bewusstseins ist es uns überhaupt möglich, unsere eigene Realität zu verändern und unsere Gedanken in der scheinbar materiellen Welt zu manifestieren, denn der Geist ist der eigentliche Schalter unserer Wirklichkeit.


Vor allem die Gedanken tragen ein ungeheures Schöpfungspotenzial in sich, denn aus ihnen gehen sämtliche erdenklichen materiellen wie immateriellen Zustände hervor. Selbst unser gesamtes Universum ist im Grunde nichts anderes als ein einziger, gewaltiger Gedanke, eine Projektion des Geistes. Diese Erkenntnis verändert alles, denn sie zeigt uns, dass wir nicht die ohnmächtigen Empfänger einer fertigen, unverrückbaren Welt sind, sondern die schöpferischen Urheber jener Wirklichkeit, die wir tagtäglich erleben. Wer den Geist als den Schalter der Wirklichkeit erkennt, hält den Schlüssel zu seinem eigenen Leben in den Händen.

Eine Projektion des Geistes

Im Grunde ist all das, was wir in unserem eigenen Leben wahrnehmen, nur eine immaterielle Projektion unseres eigenen Bewusstseins. Aus diesem Grund ist auch die Materie nur ein illusionäres Konstrukt, ein verdichteter energetischer Zustand, der von unserem noch unwissenden Verstand als feste Wirklichkeit identifiziert wird. Letztlich ist all das, was wir sehen, nur ein gedankliches Resultat unseres eigenen Bewusstseins, ein lebendiges Bild, das wir selbst auf die Leinwand unserer Erfahrung projizieren. Was uns als äußere, von uns getrennte Welt erscheint, ist in Wahrheit ein getreuer Spiegel unseres Inneren, unserer Überzeugungen, unserer Frequenz und unserer tiefsten Glaubenssätze. Die Welt ist eben nicht so, wie sie ist, sondern so, wie wir selbst sind. Zwei Menschen können denselben Augenblick erleben und doch zwei vollkommen verschiedene Wirklichkeiten in sich tragen, weil ein jeder die Welt durch die Brille seines eigenen Bewusstseins schaut. So tragen wir die Macht in uns, durch eine Wandlung unseres inneren Zustandes auch unsere gesamte äußere Erfahrung zu wandeln.

Der Mensch als Produkt seiner eigenen Gedanken

All das, was wir jemals in unserem Leben erfahren und durchlebt haben, ist im Kern auf unsere eigenen Gedankengänge zurückzuführen. Der Mensch, der wir heute sind, ist somit ausschließlich ein Produkt jener unermesslichen Kraft, die aus den Gedanken heraus entstanden ist. Unsere Gedanken haben uns geformt, sie haben unsere Lebenswege gezeichnet, unsere Begegnungen angezogen und die Umstände gestaltet, in denen wir uns wiederfinden. Was wir in unserem Inneren beständig denken und fühlen, das senden wir als Schwingung in das kollektive Feld hinaus, und das kollektive Feld antwortet uns mit entsprechenden Erfahrungen. Genau hier liegt die große Verantwortung und zugleich die große Freiheit unseres Daseins, denn in dem Moment, in dem wir unsere Gedanken bewusst zu lenken beginnen, beginnen wir auch, unser Leben bewusst neu zu erschaffen. Wir sind keineswegs dazu verurteilt, in alten Mustern und Glaubenssätzen zu verharren, denn jeder neue Gedanke, den wir bewusst wählen, ist bereits der erste Same einer neuen Wirklichkeit, die heranzureifen beginnt.

Der gewaltige Einfluss der Gedanken auf Körper und Zelle

Die Gedanken üben sogar einen gewaltigen Einfluss auf unsere gesamte seelische und körperliche Beschaffenheit aus. Mit unseren Gedanken wird es uns ermöglicht, das Leben nach unseren eigenen Wünschen zu gestalten, und der Einfluss, den sie dabei auf unseren Körper und bis hinab in unsere Zellstruktur ausüben, ist tiefgreifend. Ein in Licht und Liebe gehüllter Geist erzeugt ein lichtvolles, lebendiges Zellmilieu, während ein von Angst und Dunkelheit erfüllter Geist ein dichtes, schweres Feld hervorbringt. Wie innen, so außen, und wie im Geistigen, so im Körperlichen. Mit diesem Phänomen hat sich auch der Physiker und Bewusstseinsforscher Dr. Ulrich Warnke eingehend beschäftigt. In seinem Gespräch mit Werner Huemer erklärt er die Wirkungen des Bewusstseins auf unsere eigene Realität ausführlich und auf eine zutiefst erhellende Weise, die genau jene Wahrheit bestätigt, die wir auf unserem spirituellen Weg seit jeher in uns tragen.

Wie wir den Schalter bewusst betätigen

Dieses Wissen will gelebt werden, denn wenn unser Geist tatsächlich der Schalter unserer Wirklichkeit ist, dann liegt es an uns, ihn bewusst und liebevoll zu bedienen. Wir lernen, unsere Gedanken zu hüten wie einen kostbaren Garten, in dem wir nur jene Samen pflanzen, deren Früchte wir wahrhaft ernten möchten. In der Stille der Meditation berühren wir jenen Raum reinen Bewusstseins, der hinter all unseren Gedanken ruht, und je öfter wir dort verweilen, desto klarer und kraftvoller wird unsere schöpferische Ausrichtung. Wir richten unsere innere Aufmerksamkeit bewusst auf das aus, was wir erleben möchten, wir durchdringen unsere Wünsche mit lebendigen Bildern und mit dem Gefühl der bereits geschehenen Erfüllung, und wir vertrauen darauf, dass sich das, was wir in uns tragen, nach und nach in unserer äußeren Welt zeigt. So wird aus einer Erkenntnis eine gelebte Kraft, und wir nehmen unseren Platz als bewusste Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit wahrhaft ein.

Abschließende Worte

Das Bewusstsein ist die höchste schöpferische Kraft, und unsere Gedanken sind die feinen Hände, mit denen wir unaufhörlich an unserer Wirklichkeit weben. Lasst uns diese Kraft achtsam und ehrfürchtig gebrauchen, lasst uns unseren Geist läutern und ihn auf Liebe, Licht und Fülle ausrichten, denn so schalten wir Schritt für Schritt eine höhere, heilsamere Wirklichkeit in unser Leben. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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