Alles in Existenz entsteht aus Bewusstsein und den daraus hervorgehenden Gedanken, denn unsere Gedanken sind das Maß aller Dinge und tragen ein gewaltiges schöpferisches Potenzial in sich. Mit ihrer Hilfe formen wir nicht nur unsere eigene gegenwärtige Realität, sondern wirken zugleich an der Gestaltung der gesamten kollektiven Wirklichkeit mit. Ein jeder Gedanke, den wir denken, strömt dabei als reine Energie in das universelle Feld ein und hinterlässt dort seine ganz eigene Signatur. In diesem Artikel schauen wir uns daher genauer an, worin die wahre Macht unserer Gedanken liegt und wie wir sie bewusst für ein erfülltes Leben nutzen können.
Gedanken sind die Grundlage allen Seins
Bevor irgendetwas in unserer physischen Welt sichtbar wird, existiert es bereits als Gedanke, als feinstoffliche Struktur im Geiste eines Schöpfers. Der Stuhl, auf dem wir sitzen, das Haus, in dem wir wohnen, ja selbst die Worte, die ich hier gerade verewige: All das wurde zuerst erdacht, bevor es in die materielle Erscheinung treten konnte. Nichts auf dieser Welt geschieht ohne einen gedanklichen Hintergrund, denn der Geist ist stets die erste Instanz, während die Materie (die im Kern ohnehin nur verdichtete, auf niedriger Frequenz schwingende Energie darstellt) lediglich den sichtbaren Ausdruck unseres Denkens bildet. Geist herrscht über Materie und nicht umgekehrt. Genau aus diesem Grund sind wir auch die Schöpfer unserer eigenen Realität, denn unser gesamtes derzeitiges Leben ist ein Produkt unseres gedanklichen Spektrums. Wer diese fundamentale Wahrheit einmal wirklich verinnerlicht hat, betrachtet sein Leben mit vollkommen neuen Augen und erkennt, welch heilige Verantwortung in jedem einzelnen Gedanken ruht.
Die Raum- und Zeitlosigkeit unserer Gedankenwelt
Eine der erstaunlichsten Eigenschaften unserer Gedanken ist ihre vollkommene Unabhängigkeit von Raum und Zeit. Wir können uns zu jeder Zeit und an jedem Ort alles Erdenkliche vorstellen, ohne dass uns dabei irgendeine physische Barriere begrenzt: einen paradiesischen Strand am frühen Morgen, die unendlichen Weiten des Universums oder die liebevolle Begegnung mit einem fernen Menschen. Dieser schöpferische Vorstellungsprozess geschieht augenblicklich, ohne Umwege und ohne Verzögerung, denn für die Erzeugung eines Gedankens benötigen wir weder Raum noch Zeit. In dieser Grenzenlosigkeit offenbart sich ein wahrhaft göttliches Geschenk: Während unser Körper den Gesetzen der materiellen Welt unterliegt, ist unser Geist frei wie der Wind und kann jederzeit ganze Welten erschaffen. Unsere Vorstellungskraft ist somit kein bloßes Träumen, sondern das eigentliche Werkzeug unserer Schöpferkraft, mit dem wir die Blaupausen unserer zukünftigen Realität entwerfen, lange bevor diese sichtbar in Erscheinung tritt.
Vom Gedanken zur Manifestation
Der Weg eines Gedankens in die physische Welt folgt dabei stets demselben Muster: Zuerst existiert der Gedanke, anschließend beleben wir ihn mit unseren Emotionen und verleihen ihm dadurch jene Kraft, die ihn in unserer Realität manifest werden lässt. Genau an dieser Stelle entscheidet sich, ob unsere Schöpfungen lichtvoll oder belastend ausfallen, denn häufig beleben wir unsere Gedanken unbewusst mit negativen Empfindungen. Wir verlieren uns in Vergangenheitsgrübeleien oder in Zukunftsängsten und vergessen dabei vollkommen, dass beides in der physischen Welt gar nicht existiert, denn das Leben findet ausschließlich im Hier und Jetzt statt. Jede Trauer über Vergangenes und jede Sorge vor Kommendem ist daher im Grunde eine Fehlnutzung unserer gedanklichen Fähigkeiten, die in unserem grobstofflichen Kleid lediglich Schwere erzeugt. Wie wir die Kraft des gegenwärtigen Augenblicks stattdessen bewusst für unsere Schöpfungen nutzen können, habe ich in dem Artikel über die schöpferische Kraft der Gegenwart ausführlich beschrieben.
Die Läuterung unserer Gedankenwelt
Zur wahren Macht der Gedanken gehört auch die Verantwortung, unser Denken regelmäßig zu reinigen. Urteile über andere Menschen (sei es über deren Aussehen, Herkunft oder Lebensweise) entspringen stets den ungeläuterten Anteilen unseres Egos und begrenzen am Ende des Tages nur uns selbst, denn jedes Urteil senkt unsere eigene Frequenz und vergiftet unser Feld. Kein Mensch der Welt besitzt das Recht, blind über das Leben eines anderen zu richten, denn Vorurteile sind seit jeher die Ursache von Hass, Spaltung und Krieg. Anstatt diese niederen Muster jedoch zu bekämpfen, dürfen wir sie liebevoll erkennen und Schritt für Schritt läutern, indem wir immer öfter aus der intuitiven Stimme unserer Seele heraus handeln anstatt aus alten Programmierungen. Ein wunderbares Werkzeug hierfür ist die tägliche Meditation, in der wir die Beobachterhaltung einüben und unsere Gedanken betrachten lernen, ohne uns mit ihnen zu identifizieren (passend dazu empfehle ich euch den Artikel über 5 erstaunliche Fakten über die Meditation). So werden wir nach und nach zum Herrn unserer Gedanken und damit zum bewussten Gestalter unseres Lebens.
Unsere Gedanken wirken in das kollektive Feld
Da tief in der Materie alles aus feinstofflichen Strukturen besteht, ist auch alles in Existenz miteinander verbunden, und genau deshalb endet die Wirkung unserer Gedanken niemals an den Grenzen unseres eigenen Geistes. Alles, worüber wir intensiv nachdenken, sprich jede Schwingungsebene, auf die wir uns gedanklich begeben, überträgt sich in das kollektive Feld und berührt die Gedankenwelten anderer Menschen. Je mehr Menschen über denselben oder einen ähnlichen Gedanken nachsinnen, desto stärker manifestiert sich dieser in der kollektiven Realität der Menschheit. Mithilfe des Gesetzes der Resonanz ziehen wir darüber hinaus automatisch jene Menschen und Situationen in unser Leben, die unserem eigenen Schwingungsniveau entsprechen. Wer also Frieden, Liebe und Dankbarkeit denkt, der zieht genau diese Qualitäten in sein Leben und schenkt sie zugleich der ganzen Welt. Lasst uns daher gemeinsam auf die Beschaffenheit unserer Gedanken achten und eine kollektive Realität erschaffen, in der Frieden, Liebe und Mitgefühl den Alltag bestimmen.
Abschließende Worte
Die wahre Macht der Gedanken ist zugleich das größte Geschenk und die größte Verantwortung unseres Daseins, denn mit jedem einzelnen Gedanken weben wir am Teppich unserer eigenen und der kollektiven Wirklichkeit mit. Nutzen wir diese heilige Fähigkeit daher bewusst, liebevoll und im Vertrauen darauf, dass eine lichtvolle Gedankenwelt früher oder später auch eine lichtvolle äußere Welt hervorbringt. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂



Im Moment, ja eigentlich sehr oft oder fast immer, bin ich auf der Suche nach Lesbarem, um mein Wissen um das Leben, so z.B. über die „Macht der Gedanken“, anzureichern. Man wird dadurch, oder ich werde dadurch, ruhiger, respektvoller und ehrfürchtiger dem Leben und den Lebewesen gegenüber. Fertig ist es ja nie, denn es gibt immer etwas Neues zum Kennenlernen. Das Lesen der vielen verschiedenen Ansichten, Erfahrungen, Sichtweisen sind einfach notwendig, wenn du deine Grenzen vergrößern bzw. sprengen willst.
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