Hattest du auch schon einmal in gewissen Momenten deines Lebens dieses eigenartige Gefühl, als würde sich das gesamte Universum nur um dich selbst drehen? Dieses Gefühl wirkt im ersten Moment fremd und ist uns zugleich doch zutiefst vertraut, denn es begleitet die meisten Menschen schon ihr ganzes Leben lang, ohne dass sie diese leise Ahnung jemals wirklich greifen konnten. Die meisten beschäftigen sich nur für einen kurzen Augenblick mit dieser Kuriosität und lassen den aufblitzenden Gedanken dann wieder ziehen. Doch was ist nun dran an diesem Gefühl? Dreht sich das Universum tatsächlich um uns selbst? Nun, im Kern lautet die Antwort: Ja, denn ein jeder von uns erschafft die Welt, die er wahrnimmt, von innen heraus selbst. Warum das so ist und welche Macht darin verborgen liegt, erfährst du im folgenden Artikel.
Jeder Mensch erzeugt seine eigene Realität
Grundlegend gibt es nicht die eine, allgemeingültige Realität, sprich jenes objektive Bild der Welt, das uns so gerne vermittelt wird. Vielmehr erzeugt ein jeder Mensch in jedem Augenblick seine ganz eigene Realität, denn wir alle sind Individuen mit einem eigenen Bewusstsein, einer eigenen Gefühlswelt und einem vollkommen einzigartigen geistigen Spektrum, durch das wir die Welt betrachten. Dabei formen wir unsere Realität allen voran mithilfe unserer Gedanken, denn im Grunde genommen basiert die gesamte Existenz auf der Grundlage des Geistes: Alles, was je geschehen ist, wurde zuerst erdacht und anschließend auf der materiellen Ebene erfahrbar gemacht. Was das betrifft, kennt ein jeder von uns dieses Prinzip aus dem eigenen Alltag: Möchte ich beispielsweise einen Spaziergang durch den Wald machen, dann entsteht zuerst der Gedanke an diesen Spaziergang in meinem Geist (ich lege ihn gewissermaßen innerlich fest), und erst danach setze ich ihn in die Tat um und manifestiere den Gedanken in der stofflichen Welt. Genau dieses Prinzip wirkt in jedem einzelnen Moment unseres Daseins, denn Geist herrscht über Materie, sprich unser Bewusstsein führt, und die äußere Welt folgt. Die alten Weisheitslehren wussten um dieses universelle Gesetz seit jeher: Wie innen, so außen.
Alles in der Schöpfung trägt Bewusstsein

Unsere Gedanken sind die Saat unserer Welt
In diesem Zusammenhang lohnt es sich, die eigene Gedankenwelt einmal ganz bewusst zu betrachten, denn wenn unsere Gedanken die Grundlage unserer Realität bilden, dann sind sie im wahrsten Sinne des Wortes die Saat, aus der unser Leben hervorgeht. Ein Geist, der fortwährend in Mangel, Angst und Urteilen verweilt, erschafft sich eine Welt, die ihm genau diese Frequenz widerspiegelt, während ein Geist, der auf Dankbarkeit, Liebe und Fülle ausgerichtet ist, eine vollkommen andere Lebensrealität anzieht und erschafft. Was das betrifft, dürfen wir uns ehrlich fragen: Welche Gedanken säen wir tagtäglich in unser eigenes Feld? Welche Informationen, Nachrichten und Gespräche lassen wir in unseren Geist hinein und welche inneren Bilder pflegen wir? Letztlich liegt hier der wohl praktischste Schlüssel zur Selbstermächtigung überhaupt, denn unsere Gedanken und die daraus geborenen Worte sind reine Energie, die unaufhörlich in unser Leben und in das kollektive Feld hineinwirkt. Wer damit beginnt, seine Gedanken bewusst zu wählen (sei es durch Dankbarkeit am Morgen, durch liebevolle Worte oder durch das bewusste Loslassen alter Gedankenmuster), der beginnt damit, sein Leben von der Wurzel her neu zu gestalten.
Mit Liebe, Respekt und Achtung durch die Welt
Wer sich seiner Schöpferkraft bewusst wird, für den ergibt sich daraus ganz natürlich eine tiefe Verantwortung, denn aus diesem Bewusstsein heraus behandeln wir andere Menschen, die Tiere und die Natur wie selbstverständlich mit Liebe, Respekt und Achtung. Man handelt dann nicht mehr aus den begrenzten, negativen Egoanteilen heraus, sondern mehr und mehr aus der wahren Natur des Menschen, sprich aus der hochschwingenden, intuitiven Seele, die um die Verbundenheit allen Lebens weiß. Und genau in diesem Erkennen liegt eine ungeheure Befreiung, denn man realisiert, dass man selbst ein machtvolles, ja im Grunde genommen multidimensionales Wesen ist, ein Schöpfer, der zu jeder Zeit und an jedem Ort einen tiefgreifenden Einfluss auf seine eigene Realität ausübt. Diese Macht war nie verloren, sie war lediglich verschleiert, und sie wartet in jedem einzelnen Menschen darauf, wieder in Liebe eingesetzt zu werden.
Eine friedliche Welt würde entstehen



