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Mit der heutigen Tagesenergie am 08. August 2026 erreichen uns die Einflüsse des alljährlichen Löwentors, sprich jenes hochmagischen Portals, das sich immer dann öffnet, wenn die Sonne durch das Feuerzeichen Löwe wandert und Sirius, der hellste Stern an unserem Nachthimmel, wieder sichtbar emporsteigt. In diesem Jahr trägt dieses Portal jedoch eine Kraft, die weit über die gewohnte Qualität hinausreicht, denn zum einen steht Jupiter selbst im Löwen (der große Wohltäter kehrte nach zwölf Jahren in sein Feuerhaus zurück) und zum anderen wartet nur vier Tage später eine totale Sonnenfinsternis auf uns, die sich exakt im Sternzeichen Löwe vollzieht. Das diesjährige Löwentor ist daher kein einzelner Tag, sondern der Auftakt zu einer der bedeutsamsten Wochen dieses gesamten Jahres.

Die Energiequalität des Löwentors

Nun denn, um die Tragweite dieses Tages zu erfassen, sollten wir zunächst verstehen, woraus sich das Löwentor überhaupt speist. So steht die Sonne aktuell bei 15 Grad im Sternzeichen Löwe, sprich in jenem Feuerzeichen, das wie kein anderes für das Herz, für die Schöpferkraft, für den Mut zur eigenen Größe und für die reine, ungefilterte Lebenskraft steht (der Löwe wird ja von der Sonne selbst regiert, sprich vom Zentralgestirn unseres Systems). Gleichzeitig erhebt sich Sirius, der hellste Stern des gesamten Nachthimmels, nach einer Zeit der Unsichtbarkeit wieder über den Horizont, und genau diese Rückkehr wurde bereits im alten Ägypten als göttliches Geschenk verstanden (der Aufstieg des Sirius kündigte die Nilschwemme an und damit Fruchtbarkeit, Wohlstand, Fülle und Heilung für ein ganzes Volk). Darüber hinaus richten sich die Zentralsonne, unsere Sonne, das Sternbild Orion, Sirius und die Erde in dieser Zeit in einer Linie aus, wodurch ein regelrechter Lichtkanal entsteht (eine kosmische Achse, entlang derer das Licht ungebremst zu uns strömt), der unseren Planeten mit einer außergewöhnlich hohen Frequenz durchflutet. Der hellste Stern steigt empor, er erhebt sich, und mit ihm erhebt sich auch etwas in uns. Allein diese Symbolik trägt eine gewaltige Kraft in sich.

Jupiter im Löwen, der große Verstärker

Was das diesjährige Portal jedoch vollkommen von allen vorherigen abhebt, ist die Stellung Jupiters. So wechselte Jupiter am 30. Juni dieses Jahres in das Sternzeichen Löwe und steht am heutigen Tag bei 8 Grad in ebendiesem Feuerzeichen. Jupiter, sprich der größte Planet unseres Sonnensystems, gilt seit jeher als der große Wohltäter (in der alten Deutungslehre schlichtweg als Fortuna Major, als das größere Glück), als Planet der Fülle, der Weite, des Wachstums, des Vertrauens und der Ausdehnung. Und dieser Wohltäter kehrt nur alle zwölf Jahre in den Löwen zurück, sprich in das Zeichen, das von der Sonne selbst regiert wird. Feuer trifft auf Feuer, Fülle trifft auf Herzenskraft, und das Ganze geschieht genau in dem Moment, in dem der Lichtkanal des Löwentors weit geöffnet ist. Alles, was wir in diesen Tagen in unser Feld hineingeben, wird daher regelrecht vergrößert. Unsere Gedanken, unsere Worte, unsere inneren Bilder, all das findet in dieser Energiequalität einen unglaublich fruchtbaren Boden vor. Aus diesem Grund sollten wir gerade heute sehr wach darüber wachen, womit wir uns innerlich beschäftigen, denn Jupiter vergrößert alles, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, sprich das Licht ebenso wie den Schatten.

Der abnehmende Mond und die Kunst des Leerens

Auf der anderen Seite begleitet uns am heutigen Tag ein abnehmender Mond, der bei 16 Grad durch das Luftzeichen Zwillinge wandert und dabei nur noch zu etwa einem Drittel beleuchtet ist (die letzte Phase vor dem Neumond, die alten Traditionen sprachen hier vom balsamischen Mond). Und genau das ist stimmiger, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Denn während das Löwentor Licht in uns hineinströmen lässt, arbeitet der abnehmende Mond an der anderen Seite derselben Medaille, sprich am Loslassen, am Leeren, am Verabschieden dessen, was in uns keinen Platz mehr hat. Ein Gefäß, das bereits randvoll ist, kann nichts Neues mehr aufnehmen. Wir dürfen daher in diesen Tagen zuerst leer werden, bevor uns am 12. August ein vollkommener Neubeginn erwartet. Der Zwillingsmond (das Zeichen der Zwillinge geht ja mit Denken, Sprache, Austausch und dem unaufhörlichen Plaudern unseres Verstandes einher) lenkt dieses Loslassen vor allem auf unsere Gedankenwelt, auf alte Erzählungen über uns selbst, auf Sätze, die wir vielleicht seit Jahrzehnten mit uns tragen und die niemals unsere eigenen waren. Wo erzählen wir uns noch immer eine Geschichte, die uns klein hält? Welche Worte über uns selbst haben wir irgendwann geglaubt, ohne sie jemals zu prüfen? Genau diese Fragen sind heute die kostbarsten, die wir uns stellen dürfen.

Die totale Sonnenfinsternis am 12. August

Und damit sind wir bei dem eigentlichen Grund, warum das diesjährige Löwentor eine ganz besondere Stellung einnimmt. Bereits am 12. August, sprich nur vier Tage nach dem Höhepunkt des Portals, ereignet sich eine totale Sonnenfinsternis bei 20 Grad im Sternzeichen Löwe, deren Kernschatten über Grönland, Island und den Norden Spaniens zieht (die Totalität selbst währt an ihrem Höhepunkt gerade einmal gut zwei Minuten). Über Deutschland ist sie am frühen Abend als partielle Finsternis zu erleben, das Maximum liegt gegen 20:10 Uhr, wenn die Sonne zu etwa 85 bis 90 Prozent bedeckt am Abendhimmel steht, kurz bevor sie untergeht. Finsternisse sind dabei stets schicksalshafte Ereignisse, die Verdrängtes an die Oberfläche holen und Weichen stellen (der Mond schiebt sich vor die Sonne, sprich das Unbewusste legt sich für einen Moment über unser Bewusstsein und zeigt uns, was dort verborgen lag), deren Wirkung wir oft erst Monate später vollständig erkennen. Eine totale Sonnenfinsternis genau im Löwen, dem Zeichen des Herzens und der Schöpferkraft, während Jupiter im selben Zeichen alles verstärkt, das ist pure Synchronizität und eine der stärksten Konstellationen, die uns dieses gesamte Jahr bereithält. Das Löwentor am heutigen Tag ist der Auftakt, die Finsternis am 12. August ist die Vollendung. Alles, was wir jetzt in Bewegung bringen, findet dort seinen Umschlagpunkt.

Was das für uns und für das Kollektiv bedeutet

Was das betrifft, so wirkt diese Energiequalität wie immer auf zwei Ebenen gleichzeitig. In uns selbst rührt sie an die Frage, ob wir uns trauen, wirklich sichtbar zu sein, ob wir unser Herz vor anderen öffnen und ob wir das leben, wofür wir eigentlich hergekommen sind. Der Löwe kennt keine Verkleinerung, er kennt nur das ungefilterte Strahlen. Auf der kollektiven Ebene dagegen trifft dieses Licht mit voller Wucht auf ein Scheinsystem, das seit jeher davon lebt, dass der Mensch sich selbst für klein, ohnmächtig und abhängig hält (denn ein Mensch, der sich als Schöpfer erkennt, lässt sich schlichtweg nicht mehr verwalten). Ein Kollektiv, in dem plötzlich Millionen Menschen ihre eigene Schöpferkraft erkennen, entzieht sich der Matrix vollständig. Genau deshalb erleben wir in diesen Zeiten so viel Aufwirbelung, so viel Entschleierung und so viel Zerfall alter Strukturen. Das ist kein Grund zur Sorge, sondern das sichtbare Zeichen dafür, dass der Aufstiegsprozess unaufhaltsam voranschreitet. Wie innen, so außen. Erst wenn wir uns selbst heilen, heilen wir die Welt.

Wie wir dieses Portal nutzen

Ihr Lieben, nutzt diesen Tag daher ganz bewusst. Geht hinaus in die Sonne, lasst dieses Feuer über eure Haut strömen und atmet es tief in eure Zellen hinein (unsere Zellen sind selbst Lichterzeuger und antworten unmittelbar auf jede Frequenz, die wir ihnen anbieten), denn unser gesamtes Energiesystem ist in diesen Stunden ausgesprochen aufnahmefähig. Nehmt euch einen Moment der Stille und richtet euren Geist ganz klar auf das aus, was in eurem Leben wachsen soll, denn Jupiter vergrößert genau das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit legen. Und lasst gleichzeitig los, was ihr schon viel zu lange mit euch tragt, sprich alte Groll, alte Erzählungen, alte Rollen, die euch niemals gehörten. Das Löwentor schenkt uns weder Fülle noch Heilung von außen, es öffnet lediglich den Kanal. Was hindurchströmt, bestimmen wir selbst, denn wir sind und bleiben die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit. Geist herrscht über Materie.

Abschließende Worte

Das Löwentor öffnet sich in diesem Jahr weiter als sonst, und dahinter wartet bereits die Finsternis, die alles besiegeln wird, was wir jetzt in Bewegung setzen. Lasst uns dieses Portal daher willkommen heißen, mit offenem Herzen, mit wachem Geist und mit dem Wissen darum, dass dieses Licht nicht von irgendwo dort draußen zu uns kommt, sondern in uns selbst entzündet wird. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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