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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Emotionale Wunden, seelischer Schmerz und Herzschmerzen scheinen für viele Menschen zu ständigen Begleitern geworden zu sein, und oft entsteht dabei das Gefühl, andere seien für das eigene Leid verantwortlich, sie verletzten uns immer wieder und tragen letztlich die Schuld an unserem Kummer. Doch ist das wirklich so? In Wahrheit liegt in dieser einen Frage ein Schlüssel verborgen, ein Schlüssel, der uns aus dem Leidenskreislauf zu befreien vermag, sobald wir den Mut finden, ehrlich und ohne jede Härte gegen uns selbst auf unsere eigene schöpferische Macht zu blicken.


Es ist zutiefst menschlich, im Schmerz zunächst nach außen zu schauen und die Ursache bei anderen zu suchen, denn das erscheint im ersten Moment als der einfachste Weg, das eigene Leiden zu erklären und ihm einen Sinn zu geben. Niemand soll sich dafür verurteilen, dieser Reflex gehört zu unserer gemeinsamen menschlichen Erfahrung dazu, und doch tragen wir alle in uns die Möglichkeit, einen Schritt weiterzugehen und behutsam zu erkennen, dass wir nicht hilflose Opfer unserer Umstände sind, sondern machtvolle Schöpfer, die ihr eigenes Erleben aus dem Inneren heraus formen. Genau dieser sanfte Perspektivwechsel ist es, der ein ganzes Leben zu wandeln vermag, denn er nimmt uns nichts, sondern gibt uns die Kraft zurück, die wir lange unbemerkt aus der Hand gegeben hatten.

Wir sind die Schöpfer unseres eigenen Erlebens

Gasnebel Kosmische Wolken Ein jeder Mensch gestaltet mithilfe seiner Gedanken sein eigenes Leben, denn wir alle sind im Kern Schöpfer unserer eigenen Realität, unserer eigenen Umstände und Begegnungen. Unsere Gedanken bilden die schöpferische Grundlage, aus der unser Leben unaufhörlich hervorgeht, denn alles, was wir bisher erfahren haben, war letztlich ein Produkt unserer inneren Vorstellungskraft, unserer tiefsten Überzeugungen und der Frequenzen, die wir in unserem Feld trugen. Das ist keine Last, die wir nun zu schultern hätten, sondern eine wunderbare Befreiung, denn es bedeutet, dass wir das einzigartige Potenzial besitzen, unsere Gedanken, unsere Gefühle und vor allem unsere Erfahrungen selbst in die Hand zu nehmen und uns in jedem Augenblick aufs Neue auszusuchen, welchen Gemütszustand und welche inneren Bilder wir in unserem Geiste nähren und legitimieren wollen.

Das Gesetz der Resonanz und unsere innere Ausrichtung

Diesem schöpferischen Prinzip liegt das Gesetz der Resonanz zugrunde, das besagt, dass Energie immer Energie der gleichen Schwingung anzieht (gleiches zieht stets gleiches an). Tragen wir vorwiegend Gedanken der Angst, des Mangels oder des stillen Grolls in uns, so ziehen wir nach und nach entsprechende Erfahrungen in unser Feld, einfach weil wir mit ihnen in Resonanz stehen und ihnen unbewusst Tag für Tag unsere Energie schenken. Genau an diesem Punkt setzen auch die zahlreichen äußeren Instanzen an, die unser Denken nur zu gerne dominieren möchten, denn vielfach wird über die medialen Kanäle bewusst Angst geschürt und ein Bild der Ohnmacht gezeichnet, ein Bild, in dem wir scheinbar schutzlos äußeren Bedrohungen ausgeliefert sind und ihnen kaum etwas entgegenzusetzen hätten. Wer dieses Spiel jedoch einmal durchschaut, der erkennt rasch, dass er sich nicht länger von solchen Bildern in eine niedrige Schwingung ziehen lassen muss, sondern in jedem Moment die freie Wahl besitzt, seine innere Ausrichtung bewusst zu wandeln und sich wieder dem Höheren, dem Lichtvollen zuzuwenden.

Der Leidenskreislauf und wie er sich nährt

Goldener Himmel Dramatisch Solange wir uns ausschließlich als Verletzte begreifen und die Verantwortung vollständig nach außen verlagern, legitimieren wir gewissermaßen einen Leidenskreislauf in unserem eigenen Geiste, einen Kreislauf, der sich dann nur noch schwer durchbrechen lässt. Dieses Muster entspringt selten echter Schwäche, sondern vielmehr einer inneren Unausgeglichenheit, einem leisen Gefühl, der jeweiligen Situation nicht gewachsen zu sein und ihr nichts Eigenes entgegensetzen zu können. Wer sich selbst in solchen Momenten als klein und machtlos erlebt, fällt naturgemäß leichter in das alte Muster zurück, anderen die Schuld für das eigene Empfinden zuzuschreiben, und das ist zutiefst verständlich und verdient unser ganzes Mitgefühl. Doch in dem Augenblick, in dem wir verstehen, dass wir selbst an den Fäden unseres Erlebens ziehen, verliert dieser Kreislauf seine Macht über uns, denn Eigenverantwortung ist niemals Selbstanklage, sondern die zärtlichste und zugleich kraftvollste Form der Selbstermächtigung, die wir überhaupt kennen.

Innere Heilung als sanfter Weg aus dem Leid

Wir Menschen sind weitaus machtvoller, als es uns je vermittelt wurde, und wir tragen die Fähigkeit in uns, diesen Kreislauf zu jeder Zeit und an jedem Ort zu beenden. Sobald wahre innere Heilung geschieht, sobald wir geistig und seelisch gefestigt sind, nehmen wir unser Schicksal selbst in die Hand und sorgen dafür, dass uns das Verhalten anderer Menschen nicht länger aus unserer Mitte reißt. Es geht dabei zu keinem Zeitpunkt darum, erfahrenes Leid kleinzureden, vergangenen Schmerz zu verleugnen oder uns gar Vorwürfe für das zu machen, was wir durchlebt haben, sondern einzig darum, die Kraft sanft und liebevoll zurückzuholen, die wir über die Jahre unbewusst nach außen gegeben haben. Schritt für Schritt dürfen wir uns dabei wieder als das erkennen, was wir im Innersten wahrhaftig sind, nämlich freie, lichtvolle Wesen, die ihr eigenes Schicksal in voller Sanftheit selbst gestalten. Wenn wir uns selbst heilen, heilt sich zugleich unsere ganze Welt, denn wie innen, so außen, und die äußere Wirklichkeit passt sich am Ende stets unserem inneren Zustand an.

Abschließende Worte

Die Erkenntnis, dass wir selbst die Verantwortung für unser Erleben tragen, ist kein Vorwurf und keine Bürde, sondern das vielleicht schönste Geschenk, das wir uns selbst machen können, denn sie legt die Schlüssel zu unserem Glück wieder zurück in unsere eigene Hand. Niemand muss länger darauf warten, dass andere sich endlich ändern, damit das eigene Leid ein Ende findet, denn die wahre Befreiung beginnt immer in uns selbst, in der stillen Entscheidung, fortan bewusst und liebevoll zu wählen, was wir in uns nähren und in die Welt hinaustragen. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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