≡ Menu

Jedes Jahr erreichen uns so genannte 12 Rauhnächte (auch unter dem Namen Glöckelnächte, Innernächte, Rauchnächte oder Weihnächte genannt), die in der Nacht von Heilig Abend, also sprich beginnend am 25. Dezember bis zum 6. Januar andauern. Die Rauhnächte galten in diesem Zusammenhang bei unseren Vorfahren als heilige Nächte, weshalb man in diesen Nächten ausgiebig feierte und sich der Familie widmete. Auf der anderen Seite nutzten die Alten diese Tage auch für rituelle Zwecke und so wurde ausgiebig geräuchert, Zukunftsdeutungen wurden getroffen und andere altbekannte Rituale praktiziert.

Die Bedeutung der 12 Rauhnächte

Die Bedeutung der 12 RauhnächteAnsonsten kündigen die Rauhnächte, insbesondere die ersteren Nächte einen Zeitraum an, in denen Rückschau gehalten werden kann und man sich auf das neue Jahr vorbereitet. Sie stehen für die Wiederkehr der Seelen und sollen unser Band zur jenseitigen Welt deutlich verstärken (Gesetz der Polarität – Diesseits/Jenseits). Früher sagte man daher auch, das in den 12. Rauhnächten Geistererscheinungen deutlich häufiger vorkommen. Die Bezeichnung Rauhnächte kommt daher auch von “rauh” (damit wurde das Aussehen negativer Wesenheiten beschrieben), auch wenn man inzwischen davon ausgeht, das diese Tage früher Rauchnächte hießen (Erwähnung erstmals im 16. Jahrhundert).  Man räucherte, praktizierte entsprechende Rituale um Böses, Schlechtes und Unangenehmes vertreiben zu können. Abseits dessen diente das Räuchern mit Beifuß, Lavendel oder gar Fichtenharz der Reinigung und sollte positive Energien in das Haus lassen. Auf der anderen Seite werden die Rauhnächte auch häufig als magische Wunder-Nächte angesehen, in denen unsere Ideen und Begegnungen in kommenden Monaten eine verstärkte Manifestation erfahren. Diese Tage/Nächte sind daher von großer magischer Kraft und können einiges in uns bewirken. Es ist aus diesem Grund eine Zeit der Rückverbindung zur unserem Lichtwesen (Hohe Frequenz, unsere göttliche Natur) und führt uns auf ganz besondere Art und Weise unser eigenes Schöpferpotenzial vor Augen und macht uns deutlich, das wir unser eigenes Schicksal selbst in der Hand haben. Wir müssen keinem vermeintlichen Schicksal oder entsprechenden Umständen unterliegen, sondern können unsere gedanklichen Kräfte nutzen um wieder ein Leben zu erschaffen, das vollkommen unseren Vorstellungen entspricht. Es geht daher in diesen Tagen auch um unser Seelenleben und vor allem um unsere Beziehung zu uns selbst. Es geht darum unsere eigenen Unstimmigkeiten zu erkennen und einen Bewusstseinszustand zu schaffen, in dem wir nicht nur in der Kraft unserer Selbstliebe stehen, sondern auch ein geistiges Gleichgewicht ausleben (Reinigungsprozess). Die Rauhnächte sollte man aus diesem Grund unbedingt dafür nutzen um Frieden mit sich selbst zu schließen, wodurch wir in der Folge ein Fundament schaffen, auf dem innerer Frieden, Harmonie, Glück und Ausgleich erblühen kann. Die wirkungsvollen Nächte stehen daher auch für ein Ende und zeitgleich für einen Neuanfang. Sie kündigen den Abschluss eines Jahres und zugleich den Neuanfang eines Jahres an.

Die 12 Rauhnächte werden häufig als magische Nächte angesehen, in denen wir nicht nur mit unserem eigenen Seelenleben konfrontiert werden, sondern auch noch die Beziehung zu uns selbst erkennen + intensivieren. Abseits dessen sind es auch Tage, die sowohl ein Ende, als auch einen Neubeginn einleiten. Die Beendigung alter Strukturen in den letzten Tagen des Jahres und die Schaffung neuer Strukturen im beginnenden neuen Jahr..!!  

Das Ende selbstgeschaffener Blockaden und Störfelder, sprich das Ende alter Verhaltensweisen + gedanklicher Muster und der Beginn neuer Strukturen und Lebensumstände. Letzten Endes ist es daher ratsam sich den Energien und magischen Wirkungen der Rauhnächte anzuschließen. Statt sich zum Ende des Jahres hin allen Lüsten und Süchten hinzugeben, kann es daher sehr vorteilhaft sein den eigenen Fokus auf die Schaffung neuer Strukturen zu legen (Wobei dies ein jeder für sich selbst entscheiden muss).

Die 12 Rauhnächte eigenen sich ideal dafür um einerseits die negativen Auswirkungen gedanklicher Blockaden und Störfelder zu erkennen/zu erspüren und vor allem um anschließend eine Veränderung zu initiieren, durch die wir ein Fundament schaffen, auf dem Frieden, Glück und Harmonie erblühen kann..!!  

Zu guter Letzt noch eine Anmerkung: Insbesondere in Rauhnächten könnten wir zu starken und vor allem sehr lebhaften Träumen neigen. So sagt man, dass einige Träume zu Zeiten der Rauhnächte in Folgemonaten eine Manifestation erfahren könnten, sprich das man in Träumen Geschehnisse erlebt, die sehr Wahrscheinlich eintreten werden. Aus diesem Grund wird es empfohlen die entsprechenden Träume in einem Tagebuch festzuhalten, um diese hinterher auch überprüfen zu können, wobei dies generell sehr empfehlenswert ist. In diesem Sinne bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie.

Du willst uns unterstützen? Dann klicke HIER

Kommentare

Kommentare

about

Alles in Existenz ist Ausdruck eines großen Geistes, eines übergreifenden, alles durchdringenden Bewusstseins, das erstens sämtlichen existierenden Zuständen Form verleiht, zweitens unseren Urgrund darstellt und drittens hauptverantwortlich für unser Dasein ist.