Mit der heutigen Tagesenergie am 01. Oktober 2026 erfahren wir eine neue monatliche Energiequalität, denn wir treten nun in den zweiten Herbstmonat ein und stehen damit an der Schwelle zur dunklen Jahreszeit. Es wird kühler, früher dunkel und die Natur zieht sich zurück, während Venus und Merkur rückläufig werden und alte Gefühle sowie unausgesprochene Worte noch einmal an die Oberfläche holen.
Der Oktober an der Schwelle zur dunklen Jahreszeit

Mit welchen Energien wir in den Oktober starten
Dabei starten wir mit einem sehr kraftvollen Energiegemisch in den Monat, denn noch zum Ende des Septembers sind zwei wichtige Planeten in neue Zeichen gewechselt. So hat Mars am 28. September das Sternzeichen Löwe betreten, wo er nun den gesamten Oktober über verweilen wird und gemeinsam mit Jupiter, der sich ebenfalls im Löwen befindet, unser inneres Feuer, unseren Mut und unseren Drang nach wahrhaftigem Selbstausdruck stark anfacht (wir möchten uns zeigen, anstatt uns weiterhin klein zu halten). Merkur wiederum ist am 30. September in den Skorpion gewechselt, wodurch unser Denken und unsere Gespräche eine deutlich tiefere, ergründende und bisweilen auch sehr direkte Qualität annehmen, die im späteren Verlauf des Monats durch seine Rückläufigkeit noch einmal verstärkt wird. Im Hintergrund wirken zudem weiterhin die großen kollektiven Kräfte auf uns ein, denn Saturn und Neptun befinden sich nach wie vor im Widder und leiten dort einen völlig neuen Zyklus ein, Uranus bewegt sich rückläufig durch die Zwillinge und Pluto verweilt im Wassermann, wo er in diesem Monat eine wichtige Wende vollzieht. Auch Chiron (der verwundete Heiler) ist erst vor wenigen Wochen in den Widder zurückgekehrt und berührt dort ganz am Ende des Zeichens noch einmal unsere alten Wunden rund um Selbstwert, Mut und Durchsetzung, damit sie endgültig heilen können. Aus diesem Grund erreicht uns zu Beginn des Monats eine Energiequalität, die zum einen stark nach vorne drängt und zum anderen dazu auffordert, erst einmal in die Tiefe zu gehen, bevor wir handeln. Die große Aufgabe dieses Monats besteht daher darin, das innere Feuer mit dem Weg nach innen zu verbinden.
Am 03. Oktober wird Venus im Skorpion rückläufig
Gleich zu Beginn des Monats, sprich am 03. Oktober, wird dann Venus im Sternzeichen Skorpion rückläufig und leitet damit eine Phase ein, die uns bis Mitte November begleiten wird (erst am 14. November wird sie in der Waage wieder direktläufig). Venus, der Planet der Liebe, der Schönheit, der Harmonie und ebenso unserer inneren Werte, geht dabei immer mit unserem Herzchakra einher und zeigt uns, was wir lieben, was wir wertschätzen und wie viel Wert wir uns selbst beimessen. Da sie sich nur etwa alle eineinhalb Jahre rückläufig bewegt (zuletzt war dies im Frühjahr 2025 der Fall), ist diese Phase stets etwas Besonderes, denn während ihrer Rückläufigkeit richtet sich ihre gesamte Kraft nach innen, ganz ähnlich wie die Natur in diesen Herbstwochen. Innerhalb des Skorpions, der wiederum wie kaum ein anderes Zeichen für Tiefe, Wahrheit und Stirb und Werdeprozesse steht, möchte daher alles, was in unseren Beziehungen bisher unausgesprochen oder verdrängt war, an die Oberfläche gelangen. So kann es gut sein, dass uns in diesen Wochen alte Verbindungen wieder begegnen, dass frühere Partner sich melden oder dass wir mit alten Gefühlen konfrontiert werden, die wir längst für überwunden hielten. Auf der anderen Seite geht es auch um unseren Selbstwert und um die Frage, ob wir uns selbst wirklich lieben oder ob wir die Liebe und Anerkennung, nach der wir uns sehnen, noch immer im Außen suchen. Was das betrifft sei auch gesagt, dass große Anschaffungen, Schönheitseingriffe oder übereilte Entscheidungen in Herzensangelegenheiten in einer rückläufigen Venusphase gerne überdacht werden dürfen, denn häufig zeigt sich erst nach dem Ende dieser Phase, was wirklich zu uns gehört. Letztendlich ist es eine Zeit der ehrlichen Rückschau, in der wir unsere Beziehungen, allem voran die Beziehung zu uns selbst, in der Tiefe heilen und neu ordnen dürfen. Erst wenn wir uns selbst heilen, heilen wir die Welt.
Am 10. Oktober erreicht uns ein Neumond in der Waage

Am 16. Oktober wird Pluto im Wassermann direktläufig
Genau sechs Tage später, sprich am 16. Oktober, wird dann Pluto im Sternzeichen Wassermann wieder direktläufig, nachdem er sich seit Anfang Mai rückläufig bewegt hat. Pluto (sprich der Planet der tiefgreifenden Wandlung, des Endes und der Neugeburt) geht dabei immer mit Sterbe und Geburtsprozessen einher, denn Altes möchte gehen, damit Neues entstehen kann, ähnlich wie der Herbstwind in diesen Wochen die letzten Blätter von den Ästen löst, damit der Baum im Frühjahr neu austreiben kann. Während seiner rückläufigen Phase haben sich entsprechende Prozesse vor allem in unserem Inneren abgespielt, sprich wir wurden mit unseren eigenen Schatten, Ängsten und alten Machtstrukturen konfrontiert, damit wir diese erkennen und loslassen konnten. Mit seiner Direktläufigkeit werden diese Prozesse nun wieder an Beschleunigung erfahren und sich zunehmend im Außen zeigen. Das Sternzeichen Wassermann steht dabei wie kein anderes für Freiheit, Unabhängigkeit, Gemeinschaft und die geistige Befreiung der Menschheit, weshalb Pluto hier insbesondere an den Grundfesten des bestehenden Matrix Systems rüttelt. Aus diesem Grund dürfen wir damit rechnen, dass in den kommenden Monaten noch mehr Wahrheiten ans Licht gelangen und sich immer mehr Menschen aus sämtlichen fesselnden Strukturen und Abhängigkeiten befreien (sei es aus alten Glaubenssystemen, aus einengenden Arbeitsverhältnissen oder aus der Abhängigkeit von äußeren Autoritäten). Auch auf unserer persönlichen Ebene kann diese Konstellation einen starken Schub mit sich bringen, denn alles, was wir in den vergangenen Monaten innerlich verarbeitet haben, möchte nun manifest werden. Alles was keinen Bestand mehr für uns hat, darf uns verlassen, damit sich unser wahrhaftiges und befreites Selbst vollständig entfalten kann. Wo fühlen wir uns noch gefangen und welche Ketten dürfen wir jetzt endgültig sprengen? Die Befreiung des Kollektivs ist unaufhaltsam.
Am 23. Oktober wechselt die Sonne in den Skorpion
Eine Woche später findet dann am 23. Oktober der monatliche Sonnenwechsel statt, denn an diesem Tag verlässt die Sonne die ausgleichende Waage und wechselt in das Sternzeichen Skorpion, womit die letzte und zugleich tiefste Phase des Herbstes beginnt. Die Sonne selbst steht dabei für unser innerstes Wesen, unsere Lebenskraft und unser bewusstes Selbst, weshalb sie im Skorpion vor allem jene Bereiche unseres Seins ausleuchtet, die wir sonst gerne im Verborgenen halten. Der Skorpion (Herrscherplaneten Mars und Pluto) ist dabei das Wasserzeichen der Tiefe, der Leidenschaft und der Wandlung, sprich er möchte nicht an der Oberfläche verweilen, sondern bis auf den Grund unserer Seele vordringen, um alte Muster, verdrängte Konflikte und unterbewusste Anteile in unser Tagesbewusstsein zu holen. Wie bereits des Öfteren angesprochen, weisen Pflanzen und Kräuter an Skorpiontagen auch eine deutlich höhere Energie und Nährstoffdichte auf, weshalb sich diese Tage wunderbar zum Sammeln der letzten Wurzeln und Kräuter des Jahres eignen. Zeitgleich werfen die Bäume nun ihr Laub ab und ziehen ihre Säfte in die Wurzeln zurück, sprich alles, was für den Winter nicht mehr gebraucht wird, darf vergehen. Genau diese Qualität möchte sich auch in unserem Leben zeigen, denn überall dort, wo wir an Überholtem festhalten, werden wir in der Skorpionzeit behutsam, aber bestimmt zum Loslassen aufgefordert. Aus diesem Grund müssen wir uns auch nicht vor unseren Schatten fürchten, denn jeder Schatten, der ans Licht gelangt, verliert seine Macht über uns. Die Wahrheit ist unaufhaltsam.
Am 24. und 25. Oktober bewegt sich vieles auf einmal
Direkt im Anschluss an den Sonnenwechsel erreichen uns dann gleich zwei bedeutsame Konstellationen hintereinander. So wird am 24. Oktober Merkur im Sternzeichen Skorpion rückläufig und bleibt es bis zum 13. November, wodurch eine Phase der Entschleunigung und der Innenschau anbricht. Merkur gilt dabei als Planet der Kommunikation, des Intellekts und der Sinneseindrücke, weshalb er unser Denken, unsere Worte und ebenso unsere Entscheidungsfähigkeit stark beeinflusst. In seiner rückläufigen Phase können Missverständnisse, technische Störungen oder holprige Absprachen gehäuft auftreten, weshalb man auch gerne sagt, dass wir in einer solchen Zeit keine wichtigen Verträge abschließen und große Entscheidungen lieber noch einmal überdenken sollten. Innerhalb des Skorpions geht es dabei vor allem um tiefe Gespräche, um das Aufdecken verborgener Wahrheiten und um unausgesprochene Worte und Gedanken, die wir lange Zeit zurückgehalten haben und die nun noch einmal an die Oberfläche kommen, damit wir sie in Ruhe betrachten können. Bereits einen Tag später, sprich am 25. Oktober, wechselt dann die rückläufige Venus aus dem Skorpion zurück in die Waage (ihr eigenes Zeichen), wo sie ihre Rückschau bis Mitte November fortsetzt. Nachdem sie in den Wochen zuvor tief in unsere verborgenen Gefühle hineingeleuchtet hat, geht es nun darum, das Erkannte in unseren Beziehungen in den Ausgleich zu bringen und alte Verbindungen mit Frieden und Versöhnung abzuschließen. Passend dazu werden in der Nacht zum 25. Oktober auch die Uhren wieder auf die Mitteleuropäische Zeit zurückgestellt (ein künstlicher Eingriff in unseren natürlichen Rhythmus, der uns jedes Jahr aufs Neue durcheinanderbringt), sodass wir ab diesem Tag auch äußerlich spüren, wie stark sich das Licht bereits zurückzieht. Aus diesem Grund erreicht uns zum Ende des Monats ein ganz besonderes Energiegemisch, das zum einen unseren Geist in die Tiefe führt und zum anderen unser Herz dazu auffordert, Frieden mit der Vergangenheit zu schließen. Lasst uns diese Tage daher bewusst ruhiger angehen, mehr zuhören als reden und uns die Zeit nehmen, die wir brauchen, um in unserem Inneren neue Klarheit zu finden.
Am 26. Oktober erreicht uns der Vollmond im Stier

Fazit für den Monat
Am Ende des Tages hält der Oktober daher unzählige tiefgreifende und vor allem neu ausrichtende Einflüsse für uns bereit, durch die wir an der Schwelle zur dunklen Jahreszeit noch tiefer in die Magie des Herbstes eintauchen können. Mit den rückläufigen Phasen von Venus und Merkur kehren alte Gefühle und unausgesprochene Worte noch einmal zu uns zurück, damit wir sie liebevoll betrachten und ihnen Frieden schenken können, der Neumond in der Waage lässt uns neue Absichten für unsere Beziehungen setzen, Pluto bringt die Befreiung im Kollektiv weiter voran und der Vollmond im Stier schenkt uns zum Ende des Monats Erdung und neue Klarheit. Und letztendlich geht es im Herbst auch genau darum, sprich um einen tiefgreifenden Umgestaltungsprozess, den uns die Natur jedes Jahr aufs Neue vorlebt, indem sie ihre Blätter golden färbt und abwirft, die Tage kürzer werden lässt und sich vollständig in die Ruhe zurückzieht. Mit Samhain, das den Monat in der Nacht zum 1. November abschließt, beginnt dann die dunkle Jahreszeit, in der die Verbindung zu unseren Ahnen und zur geistigen Welt besonders stark ist. Mitte November werden dann auch Merkur und Venus wieder direktläufig (Merkur am 13. November, Venus einen Tag später), sodass all das, was wir im Oktober in der Stille erkannt und geklärt haben, anschließend wieder kraftvoll nach vorne gehen kann. Wir dürfen uns daher sehr auf diesen mystischen Monat freuen. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂


