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Mit der heutigen Tagesenergie am 26. Oktober 2026 erreichen uns die Einflüsse eines mächtigen Vollmondes im Sternzeichen Stier, dem wiederum die Sonne im Sternzeichen Skorpion gegenübersteht. Als Jägermond führt er uns noch tiefer in die dunkle Jahreszeit hinein, während sich Pluto nahezu punktgenau an Sonne und Mond zugleich reibt und diesem Vollmond dadurch eine überaus tiefgreifende Energiequalität der Wandlung verleiht.

Der Jägermond im Sternzeichen Stier

So erreichte der Vollmond am heutigen frühen Morgen um 05:12 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) seine vollständige Form, wobei er zu diesem Zeitpunkt hell leuchtend über dem westlichen Horizont stand, während im Osten noch tiefe Nacht herrschte. Erst rund eine halbe Stunde nach Sonnenaufgang versank er schließlich im Westen und wer heute Abend kurz vor Sonnenuntergang nach Osten blickt, kann ihn dort bereits wieder über den Horizont steigen sehen. Dabei trägt der heutige Vollmond seit jeher den Namen Jägermond, denn nachdem der Erntemond im September das Licht für die letzte Ernte geschenkt hatte, zogen die Menschen unter diesem Mond auf die Jagd, um sich für die kargen Wintermonate zu rüsten. Da jeder Vollmond zudem den Höhepunkt des Sonne/Mond Zyklus markiert und grundsätzlich mit Fülle, Vollendung und Ganzheit einhergeht, gelangen in diesen Stunden auch all jene Gefühle an die Oberfläche, die wir lange im Verborgenen gehalten haben (immerhin steht der Mond für unser Gefühlsleben bzw. für unsere weiblichen und verborgenen Anteile). Wie bereits des Öfteren angesprochen, sind auch Pflanzen in den Vollmondtagen mit einer deutlich höheren Energie und Nährstoffdichte ausgestattet, wobei sich ihre Kraft in diesen Herbstwochen mehr und mehr in die Wurzeln zurückzieht (weshalb Heilwurzeln traditionell im Herbst gegraben werden), was wunderbar zur erdverbundenen Natur des Stieres passt.

Der Stier (Herrscherplanet Venus) steht dabei für Verwurzelung, Beständigkeit, Sinnlichkeit und Genuss, genauso wie für Besitz, Selbstwert und all jene Dinge, die uns im Leben Halt und Sicherheit schenken. Zugleich ist er eng mit unserem Sakralchakra verbunden, sprich mit jenem Zentrum, aus dem unser Schöpferfluss, unsere Vitalität und unsere Lebensenergie hervorgehen, weshalb dieser Vollmond unser gesamtes Geist, Körper und Seele System auch auf einer sehr körperlichen Ebene anspricht (etwa durch ein verstärktes Bedürfnis nach Ruhe, Wärme und nährenden Mahlzeiten). Der Mond selbst ist im Stier erhöht, sprich in diesem Zeichen kann er seine fürsorgliche und bewahrende Kraft vollkommen frei entfalten, zumal er heute ganz am Anfang des Zeichens steht, fast genau an jener Stelle, an der diese Erhöhung ihren Kern hat. Da Venus, die Herrscherin des Stiers, derzeit jedoch rückläufig durch den Tierkreis wandert und erst gestern in die Waage zurückgekehrt ist, richtet sich diese Kraft vor allem nach innen, auf die Frage, was in unserem Leben wirklich von Wert ist. Auf der anderen Seite steht dem Vollmond die Sonne im Sternzeichen Skorpion gegenüber (Herrscherplanet Pluto), die unser wahres Wesen verkörpert und uns in diesen Wochen in die Tiefe führt, dorthin, wo das Vergängliche sterben darf, damit das Unvergängliche in uns umso klarer hervortreten kann. Aus diesem Grund erreicht uns ein besonderes Energiegemisch, in dem sich Erde und Wasser begegnen und das zum einen genießen, sammeln und sicheren Boden unter den Füßen spüren möchte und zum anderen nach Tiefe, Wahrheit und Erneuerung verlangt. Worauf bauen wir unser Gefühl von Sicherheit eigentlich auf und wie viel davon würde uns auch dann noch tragen, wenn alles Äußere von uns abfiele?

Pluto und die Kraft der Wandlung

Seine eigentliche Tiefe erhält dieser Vollmond jedoch durch Pluto (sprich der Herrscher des Skorpions und Planet der Verwandlung, der Macht und der Wiedergeburt), der sich heute ganz am Anfang des Wassermanns nahezu punktgenau an Sonne und Mond zugleich reibt. Da Pluto erst vor zehn Tagen wieder direktläufig geworden ist und sich seitdem kaum von der Stelle bewegt hat, wirkt seine Kraft dabei noch immer überaus gebündelt, sodass er die Skorpionsonne, deren Zeichen er ja selbst regiert, regelrecht verstärkt. Während der Stiermond also festhalten und sichern möchte, löst Pluto all das aus unseren Händen, woran wir uns nur noch aus Angst klammern, damit wir unsere wahre Kraft zurückerlangen. Was das betrifft, verrät schon das Wort besitzen sehr viel, denn es geht auf das Sitzen zurück (sprich darauf, sich auf etwas zu setzen und es dadurch für sich zu beanspruchen) und wer zu fest auf seinen Dingen sitzt, verliert irgendwann die Fähigkeit, sich mit dem Fluss des Lebens zu bewegen. Genau wie eine alte Linde, die im Herbstwind bereitwillig ihr welkes Laub hergibt, weil ihre Kraft tief in den Wurzeln ruht, können auch wir in diesen Tagen erfahren, dass echte Beständigkeit niemals aus dem Festhalten erwächst, sie entsteht vielmehr aus der Verbindung zu unserem innersten Kern.

Im Alltag kann sich diese Energiequalität daher auf vielfältige Weise zeigen, etwa in Fragen rund um Geld und Besitz, in Beziehungen, in denen Besitzansprüche oder Eifersucht aufflammen, in kleinen Machtkämpfen am Arbeitsplatz oder in unruhigen Nächten, in denen alte Ängste wach werden (da Merkur seit vorgestern rückläufig ist, werden Worte dabei schnell missverstanden, weshalb es sich lohnt, in hitzigen Momenten erst einmal tief durchzuatmen). Welche Angst verbirgt sich eigentlich hinter unserem Bedürfnis, alles unter Kontrolle zu behalten? Auf kollektiver Ebene berührt diese Konstellation dagegen die Frage, wie sehr wir uns über materielle Sicherheit und die Angst vor dem Verlust an das Matrix System binden lassen, denn genau über diese Angst hält es uns seit Generationen in Abhängigkeit. Seit sich Pluto im Wassermann befindet, geraten solche Strukturen jedoch spürbar ins Wanken, weil eine wachsende Zahl von Menschen begreift, dass sich wahre Sicherheit weder kaufen noch horten lässt, da sie allein aus unserer Verbindung zum göttlichen Urgrund entspringt. Immerhin ist alles Energie, weshalb jeder Mensch, der seinen Halt in sich selbst findet, ein Stück dieser Freiheit in das kollektive Feld einbringt, wodurch das Matrix System zunehmend an Macht verliert und das kollektive Erwachen unaufhaltsam voranschreitet. Geist herrscht über Materie.

Abschließende Worte

Schlussendlich, ihr Lieben, ist dieser Jägermond eine überaus heilsame Gelegenheit, unser Fundament zu prüfen und all das, was uns nur noch beschwert, voller Vertrauen loszulassen, denn erst dann kann das Wesentliche in uns wachsen. Lasst uns daher den heutigen Vollmond willkommen heißen und den Abend dazu nutzen, den aufsteigenden Mond im Osten zu begrüßen, einen Gegenstand weiterzugeben, der uns schon lange nicht mehr dient, oder all das auf einem Zettel festzuhalten, was wir der Erde zurückgeben möchten (der Stier verbindet uns dabei ganz unmittelbar mit ihrer tragenden Kraft). Bereits am 31. Oktober begehen wir dann mit Samhain das vierte jährliche Mondfest und treten damit endgültig in die stille, nach innen gewandte Hälfte des Jahres ein, bevor uns am 09. November ein Neumond im Skorpion erreicht und mit den Wenden von Merkur am 13. und Venus am 14. November schließlich wieder Bewegung in all das kommt, was sich in diesen Wochen im Verborgenen neu geordnet hat. Wir dürfen daher sehr auf die kommenden Tage gespannt sein. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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