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Mit der heutigen Tagesenergie am 10. Oktober 2026 erreichen uns die Einflüsse eines mystischen Neumondes im Sternzeichen Waage, der mitten in einen überaus explosiven Monat fällt, denn die Venus (Herrscherplanet der Waage) wandert seit einer Woche rückläufig durch den Skorpion. So treffen Sonne und Mond heute im Zeichen der Harmonie auf eine Energiequalität, die alte Gefühle mit voller Kraft an die Oberfläche bringt.

Der erste Neumond des Herbstes in der Waage

Nun, seine vollständige Form erreicht der Neumond dabei am heutigen späten Nachmittag um 17:50 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit), wobei Neumonde, wie bereits des Öfteren angesprochen, natürlich den gesamten Tag über auf uns einwirken (im Grunde genommen sogar schon die Tage davor und auch noch die Tage danach). Neumonde gehen dabei grundsätzlich mit Neubeginn, Aussaat und dem Rückzug nach innen einher, denn der Mond, der für unser Gefühlsleben bzw. unsere weiblichen und verborgenen Anteile steht, vereint sich in diesen Stunden mit der Sonne, die wiederum unsere Essenz bzw. unser wahres Wesen verkörpert. So steht das Sternzeichen Waage (Herrscherplanet Venus) wie kaum ein anderes für Harmonie, Ausgleich, Gerechtigkeit, Schönheit und die Beziehung (sowohl zu unseren Mitmenschen als auch zu uns selbst) und da der Waage auch das Herzchakra zugesprochen wird, geht es innerhalb dieser Energie immer um die Öffnung und den inneren Frieden unseres Herzens. Aus diesem Grund erreicht uns ein besonderes Energiegemisch, das zum einen nach Ausgleich und Einklang strebt und zum anderen die Samen für einen neuen Zyklus in unser eigenes Feld legen möchte. Da wir uns parallel dazu mitten im Herbst befinden, die Tage spürbar kürzer werden und sich die Natur Stück für Stück in ihre Wurzeln zurückzieht, gleicht dieser Neumond einem Saatkorn, das während der dunklen Jahreszeit in der stillen Erde ruht und dort seine Kraft sammelt, bevor es im Frühjahr ans Licht drängt. Genau so dürfen auch wir nun in uns hineinspüren, welche neuen Herzensqualitäten wir in diesem Zyklus in uns aussäen möchten, wobei diese Aussaat in diesem Jahr unter ganz besonderen Vorzeichen geschieht, denn der Planet, der über die Waage herrscht, befindet sich derzeit selbst auf dem Weg zurück in die Tiefe.

Die rückläufige Venus und ein explosiver Monat

Was diesen Oktober so explosiv macht, ist dabei vor allem die Venus, sprich der Planet der Liebe, der Schönheit, der Herzensverbindungen und auch unserer inneren Werte, die seit dem 3. Oktober rückläufig durch den Skorpion wandert (und das noch bis Mitte November). Eine rückläufige Venus erleben wir nur etwa alle eineinhalb Jahre und sie geht grundsätzlich damit einher, dass sich unser Blick von der äußeren Liebe hin zu unserem Innersten wendet, dass vergangene Beziehungen, alte Sehnsüchte und unverheilte Herzensthemen zurückkehren und dass wir unsere Werte noch einmal ganz neu prüfen. Da diese Rückläufigkeit nun ausgerechnet im Skorpion (Herrscherplanet Pluto) stattfindet, sprich im tiefsten und leidenschaftlichsten Wasserzeichen des Tierkreises, das wie kein anderes für Wahrheit, Wandlung, Leidenschaft und das Hervorholen verborgener Anteile steht, kann sich all das, was wir lange unter dem Deckel gehalten haben, nun regelrecht entladen. Eifersucht, verletzter Stolz, unausgesprochene Kränkungen und Gefühle, die wir der Harmonie zuliebe heruntergeschluckt haben, möchten daher in diesen Wochen mit voller Kraft an die Oberfläche, nicht um uns zu zerstören, sondern damit sie endlich gesehen und geheilt werden können. Hinzu kommt, dass Mars, der Planet des Antriebs und der Durchsetzung, seit Ende September durch den feurigen Löwen wandert, wodurch die Tiefe des Wassers auf die Hitze des Feuers trifft und unsere Gefühle deutlich schneller hochkochen können als gewöhnlich. Darüber hinaus wird Pluto (sprich der Planet der tiefen Wandlung, des Stirb und Werde) am 16. Oktober im Wassermann wieder direktläufig, wodurch der Druck aus der Tiefe noch einmal spürbar zunimmt.

Rückläufigkeiten im Herbst

Am 24. Oktober, sprich nur einen Tag nach dem Wechsel der Sonne in den Skorpion, wird dann auch Merkur rückläufig und genau einen Tag später kehrt die Venus in ihr eigenes Zeichen, die Waage, zurück, wodurch das Thema des inneren Gleichgewichts im weiteren Verlauf des Herbstes noch einmal ganz neu aufgerollt wird. Ähnlich wie die ersten Herbststürme, die durch die Wälder fegen und die Bäume von allem befreien, was sie nicht mehr tragen müssen, kann uns dieser Monat daher kräftig durchschütteln, wobei am Ende des Tages genau das abfällt, was ohnehin keine Lebenskraft mehr in sich trug. Im Alltag kann sich das in plötzlich aufflammenden Streitgesprächen zeigen, in Menschen aus unserer Vergangenheit, die sich unerwartet wieder melden (etwa ehemalige Partner oder alte Freundschaften), oder in einer ungewohnten Empfindsamkeit, durch die wir viel deutlicher erspüren, an welchen Stellen wir uns selbst noch verraten. Wo halten wir noch eine Harmonie aufrecht, die gar nicht unserer Wahrheit entspricht? In welchen Beziehungen schweigen wir, obwohl unser Herz schon so lange sprechen möchte? Gerade während dieser Rückläufigkeit sollten wir daher keine überstürzten Entscheidungen in Herzensangelegenheiten treffen und anstatt unsere Gefühle im Streit zu entladen, ist es weitaus heilsamer, sie bewusst zu fühlen, sie in Ruhe auszusprechen und sie anschließend gehen zu lassen. Auf der kollektiven Ebene wird dabei sichtbar, wie sehr das Matrix System auf Spaltung und Ungleichgewicht aufbaut, denn ein Mensch, der in sich selbst im Ausgleich ruht, lässt sich weder gegen andere aufbringen noch in Angst halten, weshalb jedes Herz, das in den Frieden findet, das Matrix System ein weiteres Stück auseinanderbrechen lässt. Die wahrhaftige Harmonie, die dieser Neumond in uns aussäen möchte, entsteht daher ausschließlich aus der Wahrheit heraus und heilende Beziehungen können im Außen erst dann entstehen, wenn wir in unserem Innersten Frieden mit uns geschlossen haben.

Die stille Aussaat inmitten der Herbststürme

Lasst uns daher den heutigen Neumond willkommen heißen und ihn als stille Mitte inmitten dieses aufwühlenden Monats nutzen, indem wir uns in den Stunden rund um seinen Höhepunkt sowie am frühen Abend zurückziehen, eine Kerze entzünden, durch den herbstlichen Wald spazieren oder in der Stille erspüren, welche Samen wir für den neuen Zyklus in unser Herz legen möchten (sei es mehr innerer Frieden, ehrliche Worte in unseren Beziehungen oder eine liebevollere Beziehung zu uns selbst). Diese Energiequalität dient uns daher dazu, unsere Absichten aus dem Herzen heraus zu setzen, anstatt sie mit dem Verstand zu planen, denn was wir an einem solchen Neumond in Liebe und Wahrhaftigkeit aussäen, durchströmt in den kommenden Wochen unser gesamtes Geist, Körper und Seele System und darf trotz aller Stürme in aller Ruhe heranreifen. Gleichzeitig schenken uns Mars und Jupiter, die beide durch den Löwen wandern, dem ebenfalls das Herzchakra zugesprochen wird, den nötigen Mut, unser Herz auch dann offen zu halten, wenn es um uns herum stürmisch wird. So wie es uns die rückläufige Venus bereits seit Anfang Oktober zeigt, führt der Weg zur Liebe in diesem Herbst zuerst in die Tiefe und erst danach wieder hinaus in die Welt. Wir dürfen daher sehr auf die kommenden Wochen gespannt sein. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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