Das Leben eines jeden Menschen wird immer wieder von Phasen begleitet, in denen wir uns in einem tiefen Abgrund voller Schmerz und Leid wiederfinden, in Momenten, in denen die Freude unerreichbar scheint und wir kaum noch eine seelische Anbindung spüren und nicht mehr daran glauben, dass sich unser Zustand jemals zum Guten wenden könnte. Und doch hält das Leben in seinem ewigen Rhythmus immer wieder neue Kapitel für uns bereit, Kapitel voller tiefster Freude und voller Glück. Das tragende Wort in all dem ist das Vertrauen, das Vertrauen in das Leben und in unser wiederkehrendes Glück, und genau darum soll es in diesem Artikel gehen.
Wenn das Leben uns in den Abgrund führt

Die Liebe als tragende Energiequelle
Die Liebe ist im Kern eine reine Energiequelle, eine ursprüngliche Frequenz, mit der wir Menschen in einem tiefen Miteinander aufwachsen und nach der wir uns alle insgeheim sehnen. Wir tun beinahe alles, um dieses höchste aller Gefühle erleben zu dürfen, und gerade deshalb trifft es uns so sehr, wenn wir uns von ihr abgeschnitten fühlen. In Wahrheit jedoch sind wir niemals wirklich von der Liebe getrennt, denn sie wohnt als göttlicher Funke in unserem Innersten und wartet geduldig darauf, dass wir uns ihr wieder zuwenden. Doch genau in diesen dunklen Stunden dürfen wir uns daran erinnern, dass wir selbst es sind, die in unserem Geiste ein positives oder ein negatives Gedankenspektrum legitimieren. Unser gesamtes Erleben ist ein Spiegel dessen, was wir in unserem Inneren tragen, und so liegt in dieser Erkenntnis zugleich eine ungeheure Kraft, denn was wir selbst erschaffen, das können wir auch wieder wandeln. Wie innen, so außen, denn die äußere Welt passt sich immer unserem Geiste an, ein Zusammenhang, den wir auch in unserem Artikel Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Realität näher beleuchten.
Jedes Leid trägt eine heilsame Lektion in sich
Nichts in unserem Leben unterliegt einem bloßen Zufall, denn alles folgt einem tieferen Plan, alles hat seine Bedeutung und seinen Grund, und so trägt auch unser Leid stets eine wichtige Lektion in sich. Zum einen führen uns düstere Lebensabschnitte unsere fehlende Anbindung an den göttlichen Urgrund vor Augen und machen uns auf schmerzliche Weise deutlich, dass wir uns gerade von unserer Selbstliebe entfernt und unserem niederschwingenden Verstand die Herrschaft überlassen haben. Zum anderen spülen sie unsere eigenen Schattenanteile an die Oberfläche und halten sie uns klar vor Augen, damit wir sie endlich anschauen und liebevoll annehmen können. In solchen Momenten werden wir gewissermaßen aufgefordert, nun endlich auf uns selbst zu blicken und den Weg zurück in die Selbstliebe zu beschreiten. So ist das Leid niemals ein sinnloser Schmerz, sondern ein behutsamer, wenn auch eindringlicher Wegweiser, der uns zu unserem wahren Selbst zurückführen möchte. Und je bewusster wir diese Botschaft hören und annehmen, desto schneller dürfen wir das Tal wieder verlassen, denn sobald die Lektion verstanden ist, verliert der Schmerz seinen Grund und darf sich auflösen.
Nach jedem Abstieg folgt ein kraftvoller Aufstieg

Abschließende Worte
So dürfen wir uns immer wieder daran erinnern, dass das Leben uns niemals fallen lässt, sondern uns durch jede dunkle Phase hindurch zu neuem Glück und zu neuer Fülle führt. Lasst uns daher Vertrauen schöpfen, lasst uns das Alte loslassen und unser Herz für das öffnen, was bereits auf uns wartet, denn das Glück wartet wahrhaftig auf dich. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂




