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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

In der heutigen Zeit sind Urteile präsenter denn je, denn wir Menschen wurden von Grund auf so konditioniert, dass wir nahezu alles, was nicht unserem geerbten Weltbild entspricht, umgehend verurteilen oder belächeln. Sobald jemand eine Meinung oder eine Gedankenwelt zum Ausdruck bringt, die uns fremd erscheint, wird sie in vielen Fällen gnadenlos verpönt, und wir zeigen mit dem Finger auf jene, die einfach nur ihre ganz eigene Sicht auf das Leben leben. Das Problem dabei ist, dass Urteile erstens unsere eigenen geistigen Fähigkeiten massiv einschränken und zweitens von gewissen Instanzen des Scheinsystems ganz gezielt gewollt sind.

Wie unser Unterbewusstsein konditioniert wird

Sonnenuntergang über den Bergen im Abendrot Uns wird bereits im Kindesalter die trügerische Ansicht eingeflüstert, der Mensch sei von Grund auf egoistisch und denke ausschließlich an sein eigenes Wohl. Diese Konditionierung legt schon in jungen Jahren den Grundstein dafür, dass wir zu inneren Wächtern werden, die alles Fremde und Ungewohnte sogleich abwehren und verurteilen. So entsteht ein dichter Schleier aus erlernten Mustern, der unsere wahre Natur überlagert und uns daran hindert, die Welt mit offenen, liebenden Augen zu betrachten. Diese verurteilenden Regungen entspringen den aus Angst und Mangel geborenen Anteilen unseres Ego, das an sich kein Feind ist, dessen dichte Schattierungen jedoch durchschaut und liebevoll geläutert werden wollen. Denn ein urteilender Geist verschließt sich, während ein offener Geist zu wachsen und zu erkennen vermag. Diese inneren Wächter wurden uns niemals zum eigenen Wohl eingepflanzt, sondern dienen einzig dazu, uns klein und voneinander getrennt zu halten, weshalb ihr Erkennen bereits der erste Schritt in die innere Freiheit ist.

Urteile begrenzen unsere geistigen Fähigkeiten

Wie sollen wir unser Bewusstsein erweitern und in einen höheren Bewusstseinszustand eintreten, wenn wir neues Wissen von vornherein strikt ablehnen oder gar verpönen? Ein jeder Mensch ist im Kern ein einzigartiges Universum, ein immaterieller Ausdruck eines allumfassenden Bewusstseins, das seine ganz eigene faszinierende Geschichte schreibt. Erst wenn wir es schaffen, beide Seiten einer Medaille vollkommen vorurteilsfrei zu betrachten, wird es uns möglich, eine freie und fundierte Sicht auf die Dinge zu gewinnen. Solange wir hingegen in starren Urteilen verharren, bleiben wir in der Dichte gefangen und versperren uns selbst den Zugang zu unseren feinstofflichen, geistigen Fähigkeiten. Das Loslassen der Urteile ist somit nicht nur ein Akt der Nächstenliebe, sondern zugleich ein Schlüssel zur Entfaltung unseres eigenen höheren Potenzials. Je vorurteilsfreier wir durch die Welt gehen, desto klarer und feinfühliger wird unsere Wahrnehmung, und desto mehr öffnen sich uns die feinstofflichen Ebenen des Seins.

Niemand hat das Recht zu urteilen

Sonnenuntergang am orangefarbenen Himmel Auch auf meiner eigenen Website durfte ich solche Urteile schon des Öfteren kennenlernen, denn immer wieder begegnet mir ein Mensch, der sich mit meinen Inhalten nicht identifizieren kann und anschließend abwertend darüber spricht. Für mich selbst stellt das jedoch kein Problem dar, denn ich weiß, dass jede dieser Reaktionen lediglich aus der eigenen Konditionierung und den dichten Anteilen des Gegenübers entspringt. In Wahrheit hat kein Mensch das Recht, über das Leben oder die Gedankenwelt eines anderen zu richten, denn wir sind alle Wesen, die gemeinsam auf einem Planeten leben. Unser Ziel sollte es sein, wie eine große Familie in Harmonie miteinander zu leben, und ein solches Miteinander kann niemals gelingen, solange wir andere für ihr bloßes Sein diskreditieren. Wer diesen Gedanken vertiefen möchte, dem sei der Artikel darüber ans Herz gelegt, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind, ebenso wie der Beitrag über wie das Ego unsere wahre menschliche Natur unterdrücken kann.

Der Weg zurück in den inneren Frieden

Dieser Umstand kann letztlich nur dann gewandelt werden, wenn wir es selbst schaffen, wieder inneren Frieden in uns auszuleben und damit aufzuhören, die Gedankenwelten anderer Menschen zu belächeln. Stattdessen dürfen wir einen jeden Menschen für seinen einzigartigen und individuellen Ausdruck schätzen, denn ein jeder schreibt seine eigene, wertvolle Geschichte im großen Gewebe des Lebens. Aus diesem Grund sollten wir all unsere Urteile nach und nach ablegen und wieder damit beginnen, unsere Nächsten von Herzen zu lieben. Denn unsere Gedanken und Empfindungen strömen unaufhörlich in das kollektive Feld ein, und so wird unser eigener innerer Frieden zu einer Kraft, die zugleich die Herzen aller Menschen zu beflügeln vermag (wie innen, so außen).

Jeder Mensch ein einzigartiges Universum

Wenn wir tiefer blicken, erkennen wir, dass ein jeder Mensch ein einzigartiges Universum in sich trägt, geformt aus seinen ganz eigenen Erfahrungen, seinen Sehnsüchten und seinen inneren Wahrheiten. Was uns am anderen fremd erscheint, ist in Wahrheit nur eine weitere Facette des einen allumfassenden Bewusstseins, das sich durch unendlich viele Wege und Gestalten ausdrückt. Begegnen wir dem Andersartigen daher nicht mit Ablehnung, sondern mit Neugier und Offenheit, so weitet sich unser eigener Horizont, und wir lernen über uns selbst oft mehr, als wir es je für möglich gehalten hätten. Denn jeder Mensch, der uns begegnet, hält uns auf seine Weise einen Spiegel vor und lädt uns ein, ein weiteres dichtes Urteil in uns liebevoll zu läutern. So wird aus jeder Begegnung eine stille Gelegenheit zum inneren Wachstum.

Abschließende Worte

Solange wir als innere Wächter über das Leben anderer richten, begrenzen wir nicht nur unsere Mitmenschen, sondern vor allem uns selbst und unsere eigenen geistigen Fähigkeiten. Erst wenn wir die urteilenden Anteile unseres Ego durchschauen und läutern, öffnet sich unser Geist für die ganze Weite und Schönheit der Schöpfung. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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