Ein jeder Mensch ist der Schöpfer seiner eigenen Realität, und genau hierin liegt der Grund, warum wir oft das Gefühl haben, als würde sich das gesamte Universum und das ganze Leben einzig um uns selbst drehen. Tatsächlich verhält es sich am Ende des Tages so, dass wir aufgrund unserer eigenen gedanklichen und schöpferischen Grundlage selbst den Mittelpunkt unseres Universums bilden. Wir sind die Erschaffer unserer eigenen Umstände und können kraft unseres gedanklichen Spektrums den weiteren Verlauf unseres Lebens selbst bestimmen, denn die äußere Welt passt sich stets unserem Inneren an.
Ein jeder Mensch ist dabei letztlich ein Ausdruck einer göttlichen Konvergenz, eines energetischen Urgrundes, und verkörpert aus eben diesem Grund die Quelle selbst. Du bist die Quelle, du drückst dich über diese Quelle aus, und kraft dieses alles durchströmenden geistigen Urgrundes kannst du zum Herrn deiner äußeren Umstände werden. Deine Realität ist somit nichts anderes als ein getreues Spiegelbild deines inneren Zustandes. Da wir selbst die Schöpfer unserer eigenen Wirklichkeit sind, sind wir zugleich auch die Erschaffer all dessen, was uns in dieser Wirklichkeit begegnet, im Guten wie im scheinbar Schweren.

Du siehst die Welt nicht, wie sie ist, sondern wie du bist
Hierin liegt eine der wichtigsten Wahrheiten überhaupt: Wir sehen die Welt niemals so, wie sie an sich ist, sondern stets so, wie wir selbst sind. Zwei Menschen können dasselbe Ereignis erleben und es dennoch vollkommen verschieden deuten, weil ein jeder es durch den Filter seines eigenen Inneren betrachtet. Wer Frieden in sich trägt, erblickt überall den Frieden, und wer Mangel und Misstrauen in sich nährt, der findet auch im Außen unentwegt Bestätigung dafür. Nicht das Ereignis bestimmt unsere Erfahrung, sondern die innere Brille, durch die wir es anschauen.
Stellen wir uns einen Menschen vor, der fest davon überzeugt ist, alle anderen seien ihm gegenüber unfreundlich gesinnt. Aus dieser inneren Empfindung heraus wird er seine gesamte äußere Welt betrachten, und da er von dieser Annahme durchdrungen ist, sucht er nicht mehr die Freundlichkeit, sondern allein die Unfreundlichkeit in seinen Mitmenschen. Man sieht eben immer nur das, was man sehen will. Unsere innere Einstellung ist damit ausschlaggebend für all das, was uns im Leben tatsächlich widerfährt, denn sie bestimmt, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten und was wir aus dem unendlichen Feld der Möglichkeiten an uns heranziehen.
Energie zieht stets Energie der gleichen Frequenz an

Auf eben dieser Grundlage formt sich unser Alltag fortwährend neu. Tragen wir Dankbarkeit, Vertrauen und Liebe in unserem Feld, so begegnen uns mehr und mehr Anlässe, die genau diese Empfindungen nähren. Schwingen wir hingegen in Angst, Groll oder innerem Widerstand, so begegnet uns das Leben in eben dieser Tonart. Unser innerer Zustand ist somit der Magnet, der unsere äußere Wirklichkeit anzieht, und genau deshalb beginnt jede echte Veränderung des Lebens immer mit einer Veränderung im Inneren.
Wie wir unseren inneren Zustand bewusst wandeln
Wenn unsere Realität ein Spiegel unseres Inneren ist, dann liegt der Schlüssel zu einem erfüllten Leben darin, diesen inneren Zustand achtsam zu pflegen. Es lohnt sich, immer wieder innezuhalten und ehrlich zu prüfen, welche Gedanken wir den ganzen Tag über nähren und welche Gefühle wir in uns wohnen lassen. Denn jeder Gedanke, den wir wieder und wieder denken, gräbt eine Spur in unser Feld und beginnt, sich in unserer äußeren Welt abzuzeichnen. Wer seine Aufmerksamkeit bewusst auf das Gute, das Schöne und das Heilsame richtet, der stimmt sein gesamtes Wesen auf eine höhere Frequenz ein.
Dabei geht es nicht darum, das Schwere zu verdrängen oder sich etwas vorzumachen, sondern darum, Verantwortung für die eigene innere Welt zu übernehmen. Ein Geist, der in Dankbarkeit ruht, erschafft ein vollkommen anderes Leben als ein Geist, der in Sorge verharrt. Genau hier wirkt das alte hermetische Wissen, denn wie innen, so außen, und wie im Geiste, so im Leben. Indem wir unser Inneres Schritt für Schritt klären und mit Liebe füllen, verwandeln wir ganz von selbst auch die Welt, die uns umgibt, denn der Spiegel kann nur das zeigen, was vor ihm steht.
Die Verwandlung des Inneren wandelt das Äußere
Wer dieses Prinzip wahrhaft verinnerlicht, dem öffnet sich ein Tor zu ungeahnter Freiheit. Denn wenn unsere Realität ein Spiegel ist, dann müssen wir niemals verzweifelt am Spiegelbild zerren, sondern dürfen schlicht das wandeln, was sich spiegelt: uns selbst. Heilen wir unsere inneren Bilder, lösen wir alte Prägungen, Ängste und einschränkende Glaubenssätze auf, so verändert sich ganz von selbst auch das, was uns im Außen entgegentritt. Wie innen, so außen, lautet das uralte Wissen, das in jeder Faser der Schöpfung verankert ist. Wer den Frieden in sich findet, dem antwortet die Welt mit Frieden.
Dieser Vorgang ist tief in den ewigen Naturgesetzen verwurzelt, allen voran im Prinzip des Geistes, das uns lehrt, dass alles geistiger Natur ist und im Bewusstsein seinen Ursprung nimmt. Und weil das so ist, sind wir niemals den Umständen ausgeliefert, sondern dürfen uns Tag für Tag als das erkennen, was wir in Wahrheit sind, nämlich die Schöpfer unserer eigenen Realität. Es liegt in unserer Hand, welches Bild wir in den Spiegel der Welt hineingeben.
Abschließende Worte
Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂



