Artikel zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet
Tiere sind faszinierende und einzigartige Lebewesen, die einen unverzichtbaren Beitrag für das Gleichgewicht unseres gesamten Planeten leisten, und dennoch wird ihnen bis heute vielerorts Unrecht angetan, weil der Mensch sich über sie erhoben hat. Dabei sind Tiere alles andere als Wesen zweiter Klasse, denn sie sind beseelte, fühlende und zutiefst empfindsame Geschöpfe, die genau wie wir Menschen aus der einen göttlichen Quelle hervorgegangen sind. Je mehr wir uns dieser tiefen Verbundenheit allen Lebens bewusst werden, desto klarer erkennen wir, dass der Schutz der Tierwelt weit mehr ist als eine moralische Geste: Er ist Ausdruck unseres eigenen erwachenden Bewusstseins und ein Dienst am großen Ganzen.
Lange Zeit herrschte in den Köpfen vieler Menschen die Annahme, der Mensch stehe an der Spitze der Schöpfung und alle anderen Lebewesen seien ihm untergeordnet, sprich sie dienten lediglich als Nutzvieh oder Ressource. Doch genau dieses alte Denken löst sich gegenwärtig immer weiter auf, denn im Zuge des kollektiven Erwachens findet ein gewaltiges Umdenken statt: Immer mehr Menschen hinterfragen ihren Umgang mit der Tierwelt, ernähren sich bewusster und setzen sich von Herzen für den Schutz unserer Mitgeschöpfe ein. Schon Albert Schweitzer wusste, dass Tierschutz Erziehung zur Menschlichkeit ist, und in diesem Satz liegt eine wunderschöne Wahrheit verborgen, denn an unserem Umgang mit den schwächsten und stimmlosen Wesen zeigt sich die wahre Reife unseres Bewusstseins. Da alles in Existenz aus derselben universellen Energie besteht und jedes Lebewesen ein Ausdruck des einen übergreifenden Bewusstseins darstellt, sind Tiere im Kern unsere Geschwister im großen Netz des Lebens. Wir sollten daher nicht gegen, sondern mit den Tieren im Einklang leben, denn es ist eine unserer höchsten Aufgaben, die Tier- und Pflanzenwelt zu bewahren, und was wir ihr an Liebe schenken, schenken wir am Ende des Tages uns selbst.
Das Bewusstsein und die Gefühlswelt der Tiere
Wer einmal tiefer in die Augen eines Tieres geblickt hat, der spürt unmittelbar, dass ihm dort ein fühlendes Wesen begegnet. Elefanten trauern um ihre Verstorbenen und kehren noch Jahre später zu deren Ruheplätzen zurück, Delfine erkennen sich selbst im Spiegel, Rabenvögel lösen verblüffend komplexe Aufgaben und Kühe schließen innige Freundschaften, die ein Leben lang halten. Selbst die moderne Wissenschaft bestätigt mittlerweile, was liebende Tierfreunde schon immer wussten, denn im Jahr 2012 erklärten führende Forscher in der sogenannten Cambridge-Erklärung zum Bewusstsein, dass Tiere über die neuronalen Grundlagen von Bewusstsein verfügen und Emotionen in vergleichbarer Tiefe erleben wie wir Menschen. Tiere empfinden Freude, Angst, Zuneigung und Schmerz, und jeder, der mit einem Haustier lebt, weiß darüber hinaus, wie fein diese Seelen unsere Stimmungen erspüren, denn sie reagieren unmittelbar auf unser Energiefeld, lange bevor wir ein einziges Wort gesprochen haben. Tiere sind somit wahre Meister der Resonanz und der bedingungslosen Gegenwärtigkeit, und genau darin dürfen sie uns Lehrer sein. Ein Tier lebt vollkommen im Hier und Jetzt, es trägt keinen Groll über das Gestern und keine Sorge über das Morgen in sich, und allein diese stille Präsenz wirkt auf uns Menschen zutiefst beruhigend und harmonisierend.
Tiere sind keine Nummern, sondern Mitgeschöpfe
Umso schmerzlicher ist der Blick auf jene Bereiche, in denen die Tierwelt noch immer wie eine bloße Ware behandelt wird. In den Massenbetrieben werden fühlende Wesen auf engstem Raum gehalten und ihrer Würde beraubt, durch Pestizide schwindet die Vielfalt unserer Insekten (allen voran der Bienen, die für die Bestäubung eines Großteils unserer Nutzpflanzen sorgen), und unsere Ozeane werden durch eingeleitete Schadstoffe belastet, worunter unzählige Meeresbewohner leiden. Selbst in weiten Teilen unseres Rechtssystems werden Tiere bis heute im Alltag wie Objekte behandelt, obwohl sie Schmerz und Angst in ähnlicher Intensität erleben wie wir selbst. Doch anstatt angesichts dieser Zustände in Ohnmacht zu verfallen, dürfen wir uns daran erinnern, dass wir als Schöpfer unserer Realität mit jeder einzelnen Entscheidung Einfluss nehmen: Jeder bewusste Einkauf ist ein Stimmzettel für eine liebevollere Welt. Wer regionale und artgerechte Erzeugnisse wählt, seinen Speiseplan vermehrt pflanzlich gestaltet, im eigenen Garten Lebensräume für Insekten und Vögel schafft oder Tiere in Not unterstützt, der trägt aktiv dazu bei, dass sich das kollektive Feld im Umgang mit unseren Mitgeschöpfen wandelt.
Hüter des Gleichgewichts
Der Erhalt der Tierwelt ist dabei weit mehr als eine Herzensangelegenheit, denn er ist zugleich die Grundlage unseres eigenen planetaren Fortbestehens. Die Bienen und unzähligen weiteren Bestäuber sichern unsere Ernten, die Würmer und Kleinstlebewesen beleben unsere Böden, die Vögel verbreiten Samen und halten natürliche Kreisläufe in Bewegung, sprich jedes einzelne Tier erfüllt seine ganz eigene Aufgabe im großen Orchester der Natur, die bekanntlich ein heilendes Schwingungsniveau besitzt und sich selbst im Gleichgewicht hält, solange wir sie lassen. Ohne die Tierwelt würde unsere Pflanzenwelt zugrunde gehen und unsere Erde ihre Lebendigkeit verlieren. Da wir Menschen einen freien Willen besitzen und uns in jedem Augenblick aussuchen können, was wir denken und wie wir handeln, liegt es allein an uns, ob wir uns als rücksichtslose Verbraucher oder als fürsorgliche, liebevolle Hüter dieses wundervollen Planeten verhalten. Die Wahl liegt vollkommen in unseren Händen.
Abschließende Worte
Die Tiere teilen diesen Planeten seit jeher mit uns, sie sind unsere stillen Begleiter, unsere Lehrer in Sachen Treue, Gegenwärtigkeit und bedingungsloser Liebe, und sie verdienen unseren Schutz sowie unseren tiefsten Respekt. Jedes Mitgefühl, das wir einem Tier entgegenbringen, erhöht zugleich die Schwingung des gesamten kollektiven Feldes, denn die Liebe, die wir aussenden, kehrt in vielfacher Form zu uns zurück. Lasst uns daher mit offenen Herzen durch die Welt gehen und die Tierwelt als das achten, was sie wahrlich ist: ein heiliger Teil der einen großen Schöpfung, zu der auch wir gehören. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂
Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!
Bitte melde dich erneut an.
Die Anmeldeseite wird sich in einem neuen Tab öffnen. Nach dem Anmelden kannst du den Tab schließen und zu dieser Seite zurückkehren.