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Artikel zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Die Meditation wird seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturen auf unterschiedlichste Art und Weise praktiziert und gilt bis heute als einer der kraftvollsten Wege, um zu sich selbst zu finden und das eigene Bewusstsein zu erweitern. Schon 10 bis 20 Minuten tägliche Stille wirken sich dabei äußerst positiv auf unsere körperliche und geistige Verfassung aus, denn in der Stille kommt unser Geist zur Ruhe und wir treten in Kontakt mit jener Ebene unseres Seins, die jenseits aller Alltagsgedanken auf uns wartet. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie wir uns in der Meditation Schritt für Schritt selber finden können.

In der Meditation das eigene Bewusstsein reinigen

Meditation in Stille zur Reinigung des Bewusstseins Wie sagte schon einst der indische Weisheitslehrer Jiddu Krishnamurti: Meditation ist das Reinigen des Geistes und Herzens vom Egoismus, denn durch diese Reinigung entsteht das richtige Denken, das allein den Menschen vom Leid befreien kann. In diesem Zitat steckt eine tiefe Wahrheit, denn die Meditation ist tatsächlich ein wunderbares Mittel, um das eigene Bewusstsein zu läutern und jene ungeläuterten Anteile unseres Egos (Urteile, Schuldzuweisungen, Mangeldenken und dergleichen) zu erkennen, die uns sonst blind durch das Leben irren lassen. Dabei geht es keineswegs darum, unseren Verstand oder unser Ego zu bekämpfen, denn beide sind wertvolle Begleiter unserer menschlichen Erfahrung. Vielmehr dürfen wir die schattenhaften Muster, die sich im Laufe der Jahre in unserem Geiste verankert haben, liebevoll ins Licht unseres Bewusstseins holen und dort verwandeln. Solange diese Muster nämlich unbemerkt die Führung übernehmen, projizieren wir unser Leid gerne auf andere Menschen und vergessen dabei vollkommen, dass wir aufgrund der wahren Macht unserer Gedanken selbst die Schöpfer unserer gegenwärtigen Realität sind. Sobald wir uns dieser Schöpferkraft wieder bewusst werden, können wir unser Leben aktiv nach unseren innersten Wünschen formen und gestalten.

Die Begrenzung des rein materiellen Denkens

Viele Menschen sind in einem rein materiellen, dreidimensionalen Weltbild gefangen und glauben ausschließlich an das, was sie mit ihren physischen Augen sehen können. Alles Feinstoffliche entzieht sich dann der eigenen Wahrnehmung und wird vorschnell belächelt, obwohl tief in der Materie ein seit jeher existierendes energetisches Urfeld wirkt, das alles in Existenz durchfließt und dem gesamten Leben Form verleiht. In diesem Zusammenhang wandelt sich übrigens auch unser Gottesbild von Grund auf: Gott ist eben kein riesiges physisches Wesen, das irgendwo hinter dem Universum thront und über unsere Leben richtet, sondern eine feinstoffliche, raum- und zeitlose Allgegenwart, ein reines Bewusstsein, das überall anzutreffen ist und jegliches Leben zeichnet. Da wir Menschen aus genau dieser göttlichen Essenz hervorgegangen sind, stellt ein jeder von uns einen lebendigen Ausdruck dieser unendlichen Göttlichkeit dar (mehr dazu erfahrt ihr im Artikel über das Prinzip des Geistes). Sobald wir unsere geistigen dreidimensionalen Hüllen fallen lassen, erkennen wir, dass kein Mensch der Welt das Recht besitzt, blind über das Leben eines anderen zu urteilen, denn Urteile sind seit jeher die Ursache von Hass, Spaltung und Krieg.

Eine kleine Anleitung für die tägliche Stille

Mönch in tiefer Meditation und innerer Einkehr Um in die Meditation hineinzufinden, braucht es weder Vorkenntnisse noch besondere Fähigkeiten, sondern lediglich ein wenig Hingabe und Regelmäßigkeit. Wir suchen uns hierfür einen ruhigen Ort, an dem wir für einige Minuten ungestört sind, setzen uns aufrecht und zugleich entspannt hin und schließen sanft die Augen. Anschließend nehmen wir einige tiefe Atemzüge und lassen mit jedem Ausatmen ein Stück der äußeren Welt los. Danach darf der Atem ganz natürlich fließen, während wir unsere Aufmerksamkeit liebevoll auf ihn richten und das Kommen und Gehen jedes Atemzuges innerlich beobachten. Tauchen Gedanken auf (und das werden sie ganz sicher), so bewerten wir diese nicht, sondern betrachten sie aus der sogenannten Beobachterhaltung heraus wie Wolken, die am Himmel unseres Geistes vorbeiziehen, und kehren anschließend ganz sanft zum Atem zurück. Genau in diesen Momenten geschieht das eigentliche Wunder, denn wir identifizieren uns nicht länger mit unseren Gedanken, sondern ruhen als stiller Beobachter in unserer eigenen Mitte. Bereits 10 Minuten am Morgen oder am Abend genügen, um diese heilsame Verbindung Tag für Tag zu vertiefen. Mit der Zeit dürfen es gerne 20 Minuten oder mehr werden, ganz so, wie es sich für uns stimmig anfühlt.

Begrenzende Gedankenmuster erkennen und auflösen

Schon die allererste Meditation wirkt sich spürbar auf unser Bewusstsein aus, denn mit ihr überwinden wir eine innere Blockade und öffnen unseren Geist für die verborgenen Ebenen des Lebens. Von Meditation zu Meditation erkennen wir anschließend immer klarer, welche Gedankenmuster bislang unbemerkt die Kontrolle über unser Leben ausgeübt haben. Wir verstehen dann, dass Urteile, Hass, Wut, Neid, Eifersucht und Habgier ein regelrechtes Gift für unseren Geist darstellen, da all diese Zustände auf niedrigen Frequenzen schwingen und unser gesamtes Energiefeld belasten. Zugleich spüren wir immer deutlicher, wonach sich unsere Seele wahrhaft sehnt: nach Harmonie, Freiheit, Liebe, Gesundheit und einem tiefen inneren Frieden. In der Stille kommen wir unserer eigenen existenziellen Grundlage näher und erfahren, wer wir jenseits aller Rollen und Masken wirklich sind, nämlich reines Bewusstsein, das durch einen menschlichen Körper hindurch die Welt erfährt. Diese Erkenntnis schenkt uns eine Kraft, die uns kein äußerer Umstand jemals nehmen kann. Auf diese Weise wird jede Meditation zu einer kleinen Heimkehr, bei der wir alte Lasten ablegen und unserem ursprünglichsten Wesenskern ein Stück näherkommen.

Abschließende Worte

Die Meditation ist ein stiller Pfad, der uns Schritt für Schritt zurück zu unserem wahren Selbst führt: Sie reinigt unser Bewusstsein, löst begrenzende Muster auf und verbindet uns mit der göttlichen Quelle, aus der wir alle hervorgegangen sind. Lasst uns daher die Stille zu einem festen Bestandteil unseres Tages machen, denn jeder Augenblick der inneren Einkehr ist ein Geschenk an uns selbst und an die gesamte Schöpfung. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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