Die Meditation wird seit Jahrtausenden in den verschiedensten Kulturen auf unterschiedlichste Art und Weise praktiziert und gilt bis heute als einer der kraftvollsten Wege, um zu sich selbst zu finden und das eigene Bewusstsein zu erweitern. Schon 10 bis 20 Minuten tägliche Stille wirken sich dabei äußerst positiv auf unsere körperliche und geistige Verfassung aus, denn in der Stille kommt unser Geist zur Ruhe und wir treten in Kontakt mit jener Ebene unseres Seins, die jenseits aller Alltagsgedanken auf uns wartet. In diesem Artikel erfahrt ihr, wie wir uns in der Meditation Schritt für Schritt selber finden können.
In der Meditation das eigene Bewusstsein reinigen

Die Begrenzung des rein materiellen Denkens
Viele Menschen sind in einem rein materiellen, dreidimensionalen Weltbild gefangen und glauben ausschließlich an das, was sie mit ihren physischen Augen sehen können. Alles Feinstoffliche entzieht sich dann der eigenen Wahrnehmung und wird vorschnell belächelt, obwohl tief in der Materie ein seit jeher existierendes energetisches Urfeld wirkt, das alles in Existenz durchfließt und dem gesamten Leben Form verleiht. In diesem Zusammenhang wandelt sich übrigens auch unser Gottesbild von Grund auf: Gott ist eben kein riesiges physisches Wesen, das irgendwo hinter dem Universum thront und über unsere Leben richtet, sondern eine feinstoffliche, raum- und zeitlose Allgegenwart, ein reines Bewusstsein, das überall anzutreffen ist und jegliches Leben zeichnet. Da wir Menschen aus genau dieser göttlichen Essenz hervorgegangen sind, stellt ein jeder von uns einen lebendigen Ausdruck dieser unendlichen Göttlichkeit dar (mehr dazu erfahrt ihr im Artikel über das Prinzip des Geistes). Sobald wir unsere geistigen dreidimensionalen Hüllen fallen lassen, erkennen wir, dass kein Mensch der Welt das Recht besitzt, blind über das Leben eines anderen zu urteilen, denn Urteile sind seit jeher die Ursache von Hass, Spaltung und Krieg.
Eine kleine Anleitung für die tägliche Stille

Begrenzende Gedankenmuster erkennen und auflösen
Schon die allererste Meditation wirkt sich spürbar auf unser Bewusstsein aus, denn mit ihr überwinden wir eine innere Blockade und öffnen unseren Geist für die verborgenen Ebenen des Lebens. Von Meditation zu Meditation erkennen wir anschließend immer klarer, welche Gedankenmuster bislang unbemerkt die Kontrolle über unser Leben ausgeübt haben. Wir verstehen dann, dass Urteile, Hass, Wut, Neid, Eifersucht und Habgier ein regelrechtes Gift für unseren Geist darstellen, da all diese Zustände auf niedrigen Frequenzen schwingen und unser gesamtes Energiefeld belasten. Zugleich spüren wir immer deutlicher, wonach sich unsere Seele wahrhaft sehnt: nach Harmonie, Freiheit, Liebe, Gesundheit und einem tiefen inneren Frieden. In der Stille kommen wir unserer eigenen existenziellen Grundlage näher und erfahren, wer wir jenseits aller Rollen und Masken wirklich sind, nämlich reines Bewusstsein, das durch einen menschlichen Körper hindurch die Welt erfährt. Diese Erkenntnis schenkt uns eine Kraft, die uns kein äußerer Umstand jemals nehmen kann. Auf diese Weise wird jede Meditation zu einer kleinen Heimkehr, bei der wir alte Lasten ablegen und unserem ursprünglichsten Wesenskern ein Stück näherkommen.
Abschließende Worte
Die Meditation ist ein stiller Pfad, der uns Schritt für Schritt zurück zu unserem wahren Selbst führt: Sie reinigt unser Bewusstsein, löst begrenzende Muster auf und verbindet uns mit der göttlichen Quelle, aus der wir alle hervorgegangen sind. Lasst uns daher die Stille zu einem festen Bestandteil unseres Tages machen, denn jeder Augenblick der inneren Einkehr ist ein Geschenk an uns selbst und an die gesamte Schöpfung. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂



