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Mit der heutigen Tagesenergie am 26. September 2026 erreichen uns die Einflüsse eines mächtigen und vor allem magischen Vollmondes im Sternzeichen Widder, dem wiederum die Sonne im Sternzeichen Waage gegenübersteht. Dabei handelt es sich um den ersten Vollmond nach der Herbsttagundnachtgleiche, sprich um den sogenannten Erntemond, der uns nicht nur voller Kraft in den Herbst hineinführt, sondern heute ganz nah an der Seite von Neptun steht.

Der Erntemond im Sternzeichen Widder

So erreichte der Vollmond am heutigen Abend um 18:49 Uhr (Mitteleuropäische Sommerzeit) seine vollständige Form und in weiten Teilen Deutschlands ging er dabei fast genau in diesen Minuten im Osten auf, während im Westen die Sonne langsam dem Horizont entgegensank. Für eine kurze Zeit standen sich beide Lichter damit direkt gegenüber (ein Bild, das die Achse zwischen Widder und Waage kaum schöner zum Ausdruck bringen könnte). In diesem Zusammenhang trägt der heutige Vollmond auch einen ganz besonderen Namen, denn als erster Vollmond nach der Tagundnachtgleiche wird er seit jeher als Erntemond bezeichnet. Unsere Vorfahren schätzten ihn sehr, denn in diesen Tagen geht der Mond Abend für Abend nur etwa eine Viertelstunde später auf als am Vortag und so schenkte er ihnen das nötige Licht, um bis tief in den Abend hinein die letzten Früchte des Jahres einzubringen. Genau diese Wirkkraft erreicht uns nun auch auf energetischer Ebene. Immerhin gehen Vollmonde grundsätzlich mit Fülle, Vollendung und Ganzheit einher, weshalb wir am Höhepunkt des Sonne/Mond Zyklus ernten dürfen, was wir in den vergangenen Wochen und Monaten in uns gesät haben (die süßen Früchte genauso wie jene Themen, die noch nicht zur Reife gelangt sind). So weisen Pflanzen, wie bereits des Öfteren angesprochen, in den Vollmondtagen eine deutlich höhere Energiedichte auf und genau so ist auch unser eigenes Feld in diesen Stunden überaus empfänglich für sämtliche Impulse, die uns erreichen.

Aufgrund des Widdersternzeichens, das generell immer mit einer vorwärtstreibenden und vor allem feurigen Energie einhergeht, wird diese Ernte jedoch alles andere als still verlaufen. So stellt der Widder das erste Zeichen innerhalb des Tierkreises dar und bringt daher immer eine Qualität des Neubeginns, der Aktivierung und der Umsetzung mit sich (Herrscherplanet Mars). Unser inneres Feuer, besser gesagt unser Seelenfeuer, möchte vollständig entfacht werden, damit wir voller Tatendrang und Lebensenergie voranschreiten, anstatt in alten und bequemen Mustern zu verharren. Der heutige Widdervollmond wird daher unser gesamtes Geist, Körper und Seele System regelrecht aufrütteln und uns in der Tiefe aufzeigen, an welchen Stellen wir uns selbst noch klein halten oder unsere eigene Wahrheit zurückhalten. Viele von uns werden diese Energiequalität bereits seit einigen Tagen gespürt haben, sei es als innere Unruhe, als starken Drang nach Veränderung oder als plötzliche Klarheit darüber, was wir nicht länger mittragen möchten.

Neptun an der Seite des Mondes

Nun denn, was diesen Vollmond jedoch zu einem überaus magischen Ereignis macht, ist die Tatsache, dass der Mond heute ganz nah an der Seite von Neptun steht. Neptun (der Herrscher der Fische und damit der Planet der Träume, der Intuition, der Hingabe und unserer göttlichen Anbindung) ist zu Beginn dieses Jahres endgültig in den Widder gewechselt und hat damit einen völlig neuen Zyklus eingeleitet, der sich über rund 165 Jahre erstreckt. Diesbezüglich spricht Neptun auch immer unser Kronenchakra an, sprich jenes Zentrum, über das wir mit dem göttlichen Urgrund verbunden sind. Wenn sich nun der Vollmond, der wiederum für unsere Gefühlswelt bzw. für unsere weiblichen und verborgenen Anteile steht, mit Neptun vereint, dann lichten sich regelrecht die Schleier zwischen den Welten. Unsere Intuition ist in diesen Stunden enorm verstärkt, Träume können überaus lebhaft und aussagekräftig sein und viele von uns werden eine tiefe Sehnsucht nach dem Wesentlichen in sich wahrnehmen. Im Widder bekommt diese Sehnsucht jedoch eine ganz besondere Färbung, denn hier möchte der Traum nicht länger nur geträumt, sondern gelebt werden. Es geht um den Mut, unserer inneren Vision zu folgen und um eine Spiritualität, die ins Handeln kommt und unseren Alltag vollkommen durchdringt.

Auf der anderen Seite kann Neptun auch vernebeln (er ist immer auch der Planet der Illusion), weshalb es sich an diesem Abend lohnt, große Entscheidungen noch einen Moment ruhen zu lassen und zunächst in sich hineinzuspüren. Alles, was sich auch in einigen Tagen noch stimmig anfühlt, wird uns dann mit umso größerer Klarheit tragen. In diesem Zusammenhang ist der Widder in diesen Jahren ohnehin ein überaus belebtes Zeichen, denn neben Neptun verweilen dort derzeit auch Saturn und seit wenigen Tagen erneut Chiron (der verwundete Heiler, der unsere tiefsten Verletzungen und zugleich unsere größte Heilkraft in sich trägt). Gleich mehrere große Kräfte bereiten in diesem Zeichen des Neubeginns damit einen kollektiven Aufbruch vor, der weit über diesen Abend hinausreicht. Während das Matrix System Stück für Stück auseinanderbricht, erwacht in immer mehr Menschen der Wunsch, das eigene Leben nach der tiefsten inneren Wahrheit auszurichten und genau diesen Prozess beleuchtet die heutige Energiequalität mit großer Kraft.

Die Waagesonne und unser Herz

Dem Vollmond steht wiederum die Sonne im Sternzeichen Waage gegenüber, die erst vor drei Tagen mit der Herbsttagundnachtgleiche in dieses Zeichen gewechselt ist. Durch die Waage, die immer mit unserem Herzchakra einhergeht (Herrscherplanet Venus), wirken daher Kräfte auf uns ein, die unser gesamtes Leben wieder in ein harmonisches Gleichgewicht führen möchten. Aus diesem Grund entsteht heute ein besonderes Energiegemisch aus Feuer und Luft, das sich über die Achse von Ich und Du spannt, zwischen dem feurigen Drang, den eigenen Weg zu gehen und der Sehnsucht nach Harmonie, Verbundenheit und einem liebevollen Miteinander. Wo haben wir uns in unseren Beziehungen zu sehr verbogen, nur um anderen zu gefallen? Und wo sind wir mit dem Kopf durch die Wand gegangen, anstatt unser Herz zu befragen? Der Vollmond bringt all diese Fragen nun mit großer Deutlichkeit an die Oberfläche. Letztendlich ist jede Beziehung im Außen immer ein Spiegel der Beziehung zu uns selbst (wie innen, so außen) und je liebevoller wir mit uns selbst umgehen, desto heiler wird auch die Welt, die uns umgibt.

Darüber hinaus erreicht uns heute noch eine weitere Besonderheit, denn die Waagesonne steht zugleich in einem überaus harmonischen Austausch mit Uranus in den Zwillingen und Pluto im Wassermann. Alle drei stehen damit in Luftzeichen und bilden am Himmel ein großes Dreieck, das von Mond und Neptun aus dem Widder heraus gehalten wird. Daraus ergibt sich eine seltene Figur, die tatsächlich an einen Drachen erinnert, wie ihn Kinder in diesen Herbstwochen über die abgeernteten Felder steigen lassen, getragen vom Wind und gehalten von einer einzigen Schnur. Das Element Luft steht dabei immer für unseren Geist, für neue Gedanken, Ideen und Erkenntnisse, weshalb uns in diesen Tagen regelrechte Geistesblitze erreichen können, die unserem Leben eine neue Richtung schenken. Immerhin herrscht Geist über Materie und jede neue Wirklichkeit wird zuerst in unseren Gedanken geboren.

Lasst uns daher den heutigen Vollmondabend zelebrieren und voller Achtsamkeit den Impulsen folgen, die uns nun erreichen. Nehmt euch gerne einen Moment Zeit, um dankbar auf die Ernte der vergangenen Monate zu blicken und haltet schriftlich fest, welche Vision euch in diesen Stunden erreicht, denn der Widder schenkt uns die Kraft, sie in den kommenden Wochen auch in die Tat umzusetzen. Am Ende des Tages schließt dieser Vollmond den September ab und bildet die Grundbasis für den Oktober. Schon in zwei Tagen wechselt Mars in den Löwen und ab dem 3. Oktober wird die Venus rückläufig, beides Bewegungen, die noch einmal ganz eigene Themen für uns bereithalten. Wir dürfen daher sehr auf die kommenden Tage gespannt sein. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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