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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Es gibt Nachrichten, die uns bis ins Innerste erschüttern, Bilder von Gewalt und Leid, die einen Schauer über den Rücken jagen und uns fassungslos zurücklassen. In solchen Momenten spüren wir alle, wie kostbar und zugleich verletzlich das Leben ist, und unser Herz wendet sich den Menschen zu, die Schmerz erfahren mussten. Genau aus diesem tiefen Mitgefühl heraus möchte ich einen Gedanken mit euch teilen, der mir sehr am Herzen liegt, denn er berührt die Frage, wie wir als Menschheit mit Angst, Trennung und Gewalt umgehen.

Keine Religion ist die Wurzel der Gewalt

Symbolbild für Wandlung, Mitgefühl und inneres Feuer Immer wieder werden in den Köpfen der Menschen Feindbilder errichtet, und nicht selten wird dabei eine ganze Glaubensrichtung pauschal mit Terror und Schrecken in Verbindung gebracht. Doch in Wahrheit basiert Terror auf keiner Religion. Der freundliche Nachbar, der einem anderen Glauben angehört, hat mit Gewalt und Hass nicht das Geringste zu tun, denn er ist ein Mensch wie jeder andere, der in Frieden und Sicherheit leben möchte, der seine Familie liebt und sich nach einem würdevollen Dasein sehnt. Genau das lehren die großen Glaubenswege im Kern auch: Frieden und Verständigung unter den Völkern und die Erkenntnis, dass wir Menschen bei aller Verschiedenheit im Innersten alle gleich sind. Wer Gläubige pauschal verurteilt oder diskreditiert, schürt am Ende nur Wut und Hass und vergrößert damit jene Trennung, die das eigentliche Übel ist.

Wenn Menschen zu Instrumenten werden

Wo immer Gewalt geschieht, sind die Handelnden zumeist selbst zu Instrumenten geworden, getrieben von einem Bewusstsein, das tief in Angst, Schmerz und Dunkelheit gefangen ist. Da wir wissen, dass im Kern alles auf Schwingung und Resonanz beruht, wird verständlich, wie sehr ein von Dunkelheit erfüllter Geist wiederum Dunkelheit hervorbringt. Der wahre Ursprung jeder Gewalt liegt somit niemals in einem Volk oder einem Bekenntnis, sondern in der Trennung vom eigenen göttlichen Urgrund, vom Licht der Liebe, das in jedem Menschen wohnt. Niemand von uns hat das Recht, über das Leben eines anderen zu richten, und gerade deshalb dürfen wir lernen, hinter die Tat zu blicken und im Gegenüber wieder die Seele zu erkennen, auch dann, wenn sie sich selbst vergessen hat. Mitgefühl bedeutet dabei nicht, Unrecht gutzuheißen, sondern den Menschen nicht zu verlieren und die eigene innere Klarheit zu bewahren. Es ist ein schmaler, aber zutiefst heilsamer Pfad, der weder in kalte Gleichgültigkeit noch in blinden Hass abgleitet, sondern in jener stillen Kraft des Herzens wurzelt, die selbst im Dunkelsten noch den Funken des Lichtes sucht.

Der Kreislauf von Gewalt und Gegengewalt

Es liegt eine tiefe Tragik darin, dass viele Menschen Gewalt zutiefst ablehnen und im selben Atemzug nach Vergeltung rufen, die der ursprünglichen Tat in nichts nachsteht. Doch Dunkelheit lässt sich nicht mit Dunkelheit vertreiben, so wie man Feuer nicht mit Feuer löscht. Was hätte ein solches Handeln noch mit wahrer Menschlichkeit zu tun? Jede Aktion trägt eine Ursache in sich, und jede Tat wirft ihre Wellen in das kollektive Feld zurück, ganz im Sinne des hermetischen Prinzips von Ursache und Wirkung. Wenn wir den Kreislauf der Gewalt durchbrechen wollen, dann gelingt das nicht durch noch mehr Härte im Außen, sondern allein durch eine Wandlung in unserem Inneren. Wer mehr über dieses universelle Gesetz erfahren möchte, findet vertiefende Gedanken in dem Artikel über das Prinzip des Geistes.

Mitgefühl, das alle umfasst

Es ist etwas zutiefst Schönes, wenn Menschen ihr Mitgefühl und ihre Solidarität zum Ausdruck bringen, wenn Herzen sich öffnen und für einen Moment die ganze Welt zusammensteht. Zugleich dürfen wir uns daran erinnern, dass Leid an unzähligen Orten dieser Erde geschieht, oft fernab der großen Schlagzeilen und ohne dass es ein Bild oder eine Erwähnung findet. Wahres Mitgefühl kennt keine Grenzen und keine Auswahl, es umfasst jedes leidende Wesen gleichermaßen, ganz gleich, wo es lebt oder welchem Glauben es angehört. Wenn wir unser Herz für alle Menschen öffnen, lösen wir in uns selbst jene Trennung auf, die uns so lange glauben ließ, es gäbe ein Wir und ein Sie. In Wahrheit sind wir alle Teil des einen großen Feldes des Lebens, und was wir einem anderen antun, tun wir letztlich uns selbst. Diese Erkenntnis ist kein ferner Gedanke, sondern eine gelebte Wahrheit, die unser Handeln von Grund auf verwandelt, sobald wir sie wirklich in unser Herz lassen.

Es beginnt im eigenen Inneren

Was also können wir tun? Der wirksamste Schritt liegt darin, wieder selbst zu denken und zu fühlen, anstatt fertige Urteile zu übernehmen, und unsere eigenen Gedanken und Handlungen ehrlich zu reflektieren. Es ist an der Zeit, innerlich aufzustehen, nicht in Wut, sondern in Klarheit und Liebe, und unsere eigene Schwingung bewusst zu erhöhen. Denn wie innen, so außen, und erst wenn wir den Frieden in uns selbst verwirklichen, können wir ihn auch in die Welt hinaustragen. Jeder Mensch, der seine Angst in Vertrauen wandelt und seinen Hass in Mitgefühl, hebt die Schwingung des gesamten Kollektivs ein Stück weit an und trägt dazu bei, dass die Menschheit gemeinsam erwacht. Dieses Erwachen ist unaufhaltsam, denn das Licht der Liebe ist stets stärker als jede Dunkelheit.

Abschließende Worte

Terror hat keine Religion, und die Antwort auf Gewalt kann niemals erneute Gewalt sein, sondern allein die Rückkehr zur Liebe, zum Mitgefühl und zur Erkenntnis unserer tiefen Verbundenheit. Lasst uns einander mit offenen Herzen begegnen und den Frieden zuerst in uns selbst entzünden. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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