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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Ein jeder Mensch ist im Kern ein machtvoller Schöpfer seiner eigenen gegenwärtigen Wirklichkeit, denn aufgrund unserer Gedankengänge und unseres eigenen Bewusstseins dürfen wir zu jeder Zeit selbst bestimmen, wie wir unser Leben gestalten wollen, und bei dieser Erschaffung sind uns keinerlei Grenzen gesetzt. Alles ist realisierbar, jeder Gedanke, sei er noch so abstrakt, ist erfahrbar und kann sich auf der physischen Ebene verdichten und materialisieren.


Gedanken sind reale Dinge, existente und immaterielle Strukturen, die unser Leben zeichnen und die Grundlage jeglicher Materialität bilden. Diese Erkenntnis ist inzwischen vielen erwachenden Menschen vertraut, doch wie verhält es sich mit der Erschaffung ganzer Universen? Was genau erschaffen wir, wenn wir uns etwas vorstellen? Besteht die Möglichkeit, dass wir allein durch unsere Vorstellungskraft reale Welten und reale Situationen kreieren, die in anderen Dimensionen tatsächlich weiterexistieren? Genau dieser Frage wollen wir uns nun in aller Tiefe widmen, denn sie führt uns an die äußersten Grenzen dessen heran, was wir uns über unsere wahre schöpferische Natur jemals vorzustellen wagten. Und je weiter wir diesem Gedanken folgen, desto klarer wird, dass die scheinbar feste Trennung zwischen dem, was wir uns nur einbilden, und dem, was wirklich ist, in Wahrheit eine Illusion darstellt.

Ein Ausdruck des immateriellen Bewusstseins

Betende Hände einer Familie als Sinnbild für die schöpferische Verbundenheit Alles in der Existenz ist letztlich ein Ausdruck des einen, allumfassenden und immateriellen Bewusstseins, und wir Menschen tragen als göttliche Funken dieses Bewusstseins die gleiche schöpferische Kraft in uns. Wenn wir uns in unserem Geiste ein Bild erschaffen, eine Szene, einen Ort, eine ganze Welt, dann hauchen wir diesem Bild auf der feinstofflichen Ebene tatsächlich Leben ein. Das, was wir in unserem Inneren erschaffen, ist keineswegs ein bloßes Nichts, kein leeres Hirngespinst, sondern eine reale, geistige Struktur, die in den unermesslichen Weiten der Schöpfung ihren Platz findet. So sind wir in jedem Augenblick unseres Denkens schöpferisch tätig, ob wir uns dessen bewusst sind oder nicht, und wir weben unaufhörlich an dem großen Gewebe der Wirklichkeit mit.

Die fortwährende Erschaffung komplexer Welten

Betende Hände mit Olivenzweig als Bild für Frieden und Schöpferkraft Stellen wir uns beispielsweise einen Baum vor, der in einer bestimmten Szene wächst oder vergeht, so haben wir in diesem Moment als Schöpfer unseres Universums tatsächlich eine Situation erschaffen, in der dieser Baum existiert, und das gesamte Geschehen findet in einer anderen Welt, in einer anderen Dimension statt, in einer Welt, die wir soeben durch unsere gedankliche Vorstellungskraft ins Leben gerufen haben. Auf diese Weise erschaffen wir fortwährend komplexe Welten, die sich in den feinstofflichen Ebenen verselbstständigen und ihr eigenes Dasein entfalten. Unsere Vorstellungskraft ist somit weit mehr als ein harmloses Spiel der Gedanken, sie ist ein wahrhaftiger Schöpfungsakt, ein Echo jener göttlichen Kraft, die einst die gesamte Schöpfung hervorbrachte. Wie innen, so außen, und wie im Großen, so im Kleinen, denn der Mensch ist ein Abbild des großen Schöpfergeistes und trägt dessen Vermögen in verkleinerter Form in sich.

Alles existiert, es gibt nichts, was es nicht gibt

Meditierender Mensch mit leuchtenden Chakren als Ausdruck der schöpferischen Vorstellungskraft Gedanken sind reale Dinge, komplexe Mechanismen, die sich verselbstständigen und materialisieren können. All das, was wir uns vorstellen, existiert in Wahrheit bereits, denn es gibt nichts, was es nicht gibt. Aus diesem Grund sollten wir niemals an etwas zweifeln, denn alles ist möglich, und die einzigen Grenzen, die wirklich bestehen, sind jene, die wir uns selbst auferlegen. Der Zweifel und die nagende Skepsis entstammen jenen dichteren, ungeläuterten Anteilen unseres Verstandes, die noch in Angst und Begrenzung verhaftet sind und die negative, energetisch dichte Gedanken hervorbringen. Wenn wir uns selbst einreden, etwas sei vollkommen unmöglich, dann verschließen wir uns in diesem Moment die Tür zu unserer eigenen schöpferischen Fülle. Genau hier liegt eine wesentliche Aufgabe auf unserem Weg: Diese begrenzenden Anteile dürfen geläutert und in Licht verwandelt werden, damit wir unsere wahre Schöpferkraft in ihrer ganzen Größe entfalten können.

Wie wir unsere Schöpferkraft bewusst leben

Dieses Wissen verpflichtet uns zu einer liebevollen Wachsamkeit gegenüber unseren Gedanken. Wenn jede Vorstellung eine reale Wirkung entfaltet, dann liegt es an uns, unseren inneren Garten bewusst zu bestellen und ihn mit lichtvollen, heilsamen und liebevollen Bildern zu nähren. In der Stille der Meditation lernen wir, den unaufhörlichen Strom unserer Gedanken zu beobachten und ihn behutsam in höhere Bahnen zu lenken. Wir dürfen uns jenes Leben, jene Welt und jene Wirklichkeit erträumen, die wir wahrhaft erleben möchten, und dürfen darauf vertrauen, dass das, was wir in uns tragen, sich nach und nach in unserer äußeren Welt zeigt. Gerade die Visualisierung, das innere Schauen unserer Wünsche und Sehnsüchte, wird auf diese Weise zu einem heiligen Werkzeug, denn was wir in lebendigen Bildern in uns tragen und mit der Kraft des Gefühls durchdringen, sendet eine machtvolle Schwingung in das kollektive Feld hinaus und zieht entsprechende Umstände in unser Leben. Wer diese Verantwortung annimmt und die Macht der eigenen Vorstellungskraft achtsam gebraucht, der erkennt sich selbst als das, was er im Kern ist, ein bewusster Mitschöpfer der Schöpfung. Wer noch tiefer in dieses Wissen eintauchen möchte, findet es auch in der Erkenntnis, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind.

Abschließende Worte

Wir sind weit mehr, als wir uns gemeinhin zugestehen, denn in unserer Vorstellungskraft ruht die Macht, unzählige Universen zu erschaffen. Lasst uns diese Kraft ehrfürchtig und bewusst gebrauchen, lasst uns den Zweifel hinter uns lassen und uns als die machtvollen Schöpfer erkennen, die wir in Wahrheit sind. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

  • Alles ist Energie Pia sagt:

    Viel ähnliches habe ich schon darüber gelesen, ein fantastisches Thema….und ja, ich glaube daran…

  • about

    Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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