Hinter der sichtbaren, greifbaren Welt verbirgt sich eine feinstoffliche Ordnung, die alles miteinander verbindet und in der zugleich jede Information aufbewahrt wird. Wenn wir verstehen wollen, wie dieses unermessliche Gedächtnis im Inneren aufgebaut ist und auf welche Weise es als Speicher des gesamten Seins funktioniert, dann lohnt sich ein genauer, fast schon technischer Blick auf die sogenannte Akasha Chronik, jenen energetischen Urgrund, aus dem heraus sich unsere ganze Wirklichkeit überhaupt erst entfaltet und beständig erneuert.
Der energetische Urgrund hinter der Materie

Wie ein Gedanke gespeichert wird
Der eigentliche Speichervorgang lässt sich über das Prinzip von Schwingung und Resonanz nachvollziehen. Jeder Gedanke, jedes Wort und jede Handlung erzeugt eine ganz bestimmte Frequenz, eine eigene energetische Signatur. Da Gedanken und Worte nichts anderes als reine Energie sind, strömen sie unaufhörlich in das gemeinsame Feld ein und hinterlassen dort eine bleibende Schwingungsspur. Man könnte sagen, dass sich das energetische Feld bei jeder Regung neu konfiguriert und diese Konfiguration zugleich bewahrt. Nichts geht dabei verloren, denn auf der feinstofflichen Ebene gibt es kein Löschen, sondern nur ein beständiges Hinzufügen. So entsteht über die Zeit ein unermessliches Archiv, in dem alles, was jemals geschah, geschieht und geschehen wird, als reine Information vorliegt. Dieses Archiv ist kein toter Datenspeicher, sondern ein lebendiges, intelligentes Gewebe, das mit dem gesamten Sein in ständiger Wechselwirkung steht. Jede neue Schwingung, die hinzukommt, verändert daher gewissermaßen das Gesamtbild des Feldes, und doch bleibt alles Frühere darin unversehrt erhalten.
Raumzeitlos und allgegenwärtig

Der Zugang zum Feld
Wenn die gesamte Information allgegenwärtig vorliegt, stellt sich die Frage, wie ein Mensch mit diesem Speicher in Resonanz treten kann. Der Schlüssel liegt nicht im Außen, sondern im eigenen Bewusstseinszustand. Je ruhiger und klarer unser Geist wird, desto feiner wird unsere eigene Schwingung, und desto eher können wir uns auf die feinstofflichen Ebenen des Feldes einstimmen. In der Stille, in der Meditation oder im Traum sinkt das alltägliche Gedankenrauschen, und der innere Empfänger wird empfänglich für jene feineren Frequenzen, auf denen das Wissen des Feldes schwingt. Es ist gewissermaßen eine Frage der Abstimmung, ganz so, wie ein Empfänger auf eine bestimmte Sendefrequenz eingestellt werden muss. Bedenkt dabei immer, dass wir selbst ein Teil dieses Feldes sind, denn unser eigener feinstofflicher Kern ist aus derselben Ursubstanz gewoben.
Die feinere und die philosophische Seite
Dieser eher strukturelle, technische Blick auf den Speicher-Aspekt findet seine schöne Ergänzung in einer mehr philosophischen Betrachtung, in der es um die Verbindung von inneren und äußeren Welten geht und darum, wie unser Geist und die äußere Wirklichkeit über dieses Feld miteinander verwoben sind. Beide Sichtweisen beschreiben dasselbe Geheimnis, nur von zwei Seiten her. Wer den großen kosmischen Rahmen erspüren möchte, in den sich dieses Wissen einfügt, findet zudem in dem Gedanken, dass alles Energie ist, den tragenden Grundpfeiler. Denn am Ende ist die Akasha Chronik nichts anderes als die speichernde, ordnende Seite jener einen Energie, aus der alles besteht.
Abschließende Worte
Die Akasha Chronik zeigt uns, dass nichts in der Schöpfung jemals wirklich verloren geht, sondern alles in einem allgegenwärtigen, feinstofflichen Feld bewahrt bleibt. Geist herrscht über Materie, und so prägt jede unserer Schwingungen das gemeinsame Gedächtnis mit, aus dem sich die Wirklichkeit fortwährend neu webt. Diese Einsicht ruft uns zu einem achtsamen Umgang mit unseren Gedanken und Worten auf, denn sie wirken weit über den Augenblick hinaus. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂




