Ein jeder Mensch durchlebt im Laufe seines Lebens immer wieder Phasen, in denen negative Gedanken die Oberhand zu gewinnen scheinen, seien es nun Gedanken der Trauer, der Wut, der Sorge oder des Zweifels. Solche Gedanken sind zutiefst menschlich und gehören zu unserem Erleben dazu, doch wenn wir ihnen über lange Zeit hinweg erlauben, sich in unserem Geist festzusetzen, dann beginnen sie nach und nach auch unseren Körper zu beeinflussen. Denn unsere Gedanken sind weit mehr als flüchtige Erscheinungen, sie sind Energien, die unmittelbar auf unser gesamtes System wirken. Wer diesen Zusammenhang versteht, gewinnt damit zugleich die Kraft zurück, sein inneres Klima bewusst zu gestalten.
Gedanken sind Energie

Wie sich Gedanken im Körper niederschlagen
Ein Gedanke, dem wir immer wieder Aufmerksamkeit und Glauben schenken, gräbt sich gewissermaßen eine Spur in unser Bewusstsein, und mit der Zeit kann er sich tief in unserem Unterbewusstsein verankern. Von dort aus wirkt er dann oft unbemerkt weiter und prägt unsere Stimmung, unsere Körperhaltung und sogar die feinen Abläufe in unseren Zellen. Anhaltende Sorge zehrt an unseren Nerven, unterdrückter Zorn brennt im Inneren, tiefe Trauer kann uns regelrecht die Lebenskraft entziehen. So bereitet ein dauerhaft von Negativität durchzogenes Gedankenleben jenen Boden, auf dem sich auf lange Sicht auch körperliche Beschwerden entwickeln können. Dies zu wissen bedeutet niemals, sich selbst die Schuld zu geben, sondern es lädt uns ein, unseren Gedanken liebevoller und bewusster zu begegnen.
Die Kraft, unsere Gedanken zu wandeln
In genau diesem Zusammenhang liegt eine zutiefst befreiende Botschaft, denn so wie wir gelernt haben, negativ zu denken, können wir auch wieder lernen, unsere Gedanken bewusst in eine heilsame Richtung zu lenken. Wir sind unseren Gedanken niemals hilflos ausgeliefert, vielmehr dürfen wir als Schöpfer unserer eigenen Realität bewusst wählen, welchen Gedanken wir unsere Aufmerksamkeit schenken und welchen nicht. Der erste Schritt besteht stets im Bemerken, denn sobald wir einen belastenden Gedanken bewusst wahrnehmen, sind wir nicht mehr vollständig in ihm gefangen. Wir können ihn dann liebevoll loslassen und an seine Stelle bewusst einen nährenden, vertrauensvollen Gedanken setzen.
Wege zu einem heilsamen Geist
Es gibt viele sanfte Wege, unseren Geist zu reinigen und ein heilsames inneres Klima zu pflegen. Die Meditation hilft uns, Abstand zu unseren Gedanken zu gewinnen und die Stille dahinter zu spüren. Das bewusste Üben von Dankbarkeit lenkt unsere Aufmerksamkeit immer wieder auf das Schöne in unserem Leben. Zeit in der Natur, tiefe Atemzüge und liebevolle Begegnungen heben unsere Schwingung ganz von selbst. Und je öfter wir uns für nährende Gedanken entscheiden, desto mehr werden sie zu unserem natürlichen Grundton, während die alten, belastenden Muster nach und nach ihre Macht über uns verlieren. So wird die Pflege unserer Gedankenwelt zu einem der wichtigsten Geschenke, die wir unserer Gesundheit machen können.
Abschließende Worte
Unsere Gedanken formen weit mehr als nur unsere Stimmung, denn sie wirken bis tief in unseren Körper hinein und prägen das Klima, in dem unsere Gesundheit gedeiht oder leidet. Begegnen wir unserem Geist daher mit derselben liebevollen Achtsamkeit, die wir auch unserem Körper schenken, und entscheiden wir uns immer wieder bewusst für Gedanken der Liebe, des Vertrauens und der Dankbarkeit. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂



