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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Die Reinkarnation ist ein fester Bestandteil im Leben eines jeden Menschen. Der Reinkarnationszyklus sorgt dafür, dass wir über tausende von Jahren hinweg immer wieder in neue Körper inkarniert werden, um das Spiel der Dualität erneut erfahren zu dürfen. Wir werden wiedergeboren, streben unterbewusst die Verwirklichung unseres eigenen Seelenplans an, entwickeln uns geistig, seelisch und körperlich weiter, gewinnen neue Ansichten und wiederholen diesen Kreislauf aufs Neue. Beenden können wir ihn allein dadurch, dass wir uns seelisch derart weiterentwickeln, dass wir selbst einen vollkommen lichten und wahrhaftigen Zustand annehmen.

In diesem Artikel soll es allerdings nicht um die Beendigung des Reinkarnationszyklus gehen, sondern vielmehr um die seelische Gebundenheit an den Körper, die unter bestimmten Umständen nach dem Tod noch eine Weile aufrechterhalten wird. Dieses Wissen ist von großer Bedeutung, denn es schenkt uns ein tieferes Verständnis davon, was unmittelbar nach dem Frequenzwechsel mit unserer Seele geschieht.

Der Eintritt des Todes

Herzschlag als Pulslinie Wenn die physischen Hüllen eines Menschen zerfallen und der Tod eintritt, verlässt die Seele den Körper und gelangt aufgrund dieses Frequenzwechsels in das sogenannte Jenseits. Dieses Jenseits hat dabei nichts mit dem zu tun, was uns von verschiedenen religiösen Instanzen suggeriert wird, es ist vielmehr eine friedliche, immaterielle Ebene. Sobald die Seele dort angelangt ist, gliedert sie sich, einfach ausgedrückt, in eine energetische Ebene des Jenseits ein. In diesem Zusammenhang gibt es lichte und dichte Ebenen, und die Einordnung erfolgt je nach dem eigenen seelischen und geistigen Entwicklungsstand des vorherigen Lebens. Je höher wir selbst entwickelt waren, desto lichter ist die Ebene, in die wir uns eingliedern. Nach einer gewissen Zeitspanne beginnt dann der Reinkarnationszyklus von neuem, und wir werden wiedergeboren. Der Tod ist also lediglich ein Frequenzwechsel, ein sanftes Hinübergleiten in eine andere Daseinsform.

Die seelische Gebundenheit an den Körper

Reihe brennender Kerzen Doch die Seele verlässt nicht in jedem Fall sofort beim Eintritt des Todes den Körper. Je nach Bestattungsmethode verweilt sie noch eine Weile in der physischen Hülle, ist an diese gebunden und kann zunächst nicht reinkarnieren. Dieser Umstand wird vor allem bei einem klassischen Begräbnis, sprich bei einer Erdbestattung, hervorgerufen. Wenn der Körper bestattet wird, befindet sich die Seele weiterhin im Körper und ist an diesen gebunden. Diese Gebundenheit löst sich erst dann, wenn der körperliche Zerfall sehr weit fortgeschritten ist, denn erst dann wird es der Seele ermöglicht, den Körper zu verlassen. In der Regel dauert dieser Vorgang etwa ein Jahr. In diesem Zeitraum nimmt die Seele zwar alles wahr, was um sie herum geschieht, doch sie kann sich in der materiellen Welt nicht mehr ausdrücken. Es ist eine Phase des Wartens, ehe die wahre Loslösung beginnt.

Die seelische Befreiung durch das Feuer

Erst wenn die physischen Strukturen bis zu einem gewissen Grad zerfallen sind, kann sich die Seele vom Körper lösen, ins Jenseits aufsteigen und den Reinkarnationszyklus erneut antreten. Im Gegensatz zur Erdbestattung ist die Feuerbestattung deutlich erleichternder für die eigene Seele. Abgesehen davon, dass das Feuer reinigend wirkt und beim Verbrennen des Körpers eine energetische Reinigung stattfindet, wird die Seele beim Einäschern umgehend erlöst. Die gesamte Organik zerfällt vollständig, und die Seele des Verstorbenen befreit sich augenblicklich. Die körperliche Gebundenheit ist also nur von kurzer Dauer, und die Seele kann schon nach kurzer Zeit ihren Frieden finden. Aus genau diesem Grund wurden in damaligen slawischen Stämmen die Menschen entsprechend vedischer Tradition beigesetzt, sprich ihre Körper wurden bewusst verbrannt, damit die Seele mithilfe des Feuers sogleich aufsteigen konnte. So betrachtet ist die Feuerbestattung die wohl sanfteste und schnellste Methode zur Erlösung der eigenen Seele.

Das alte Wissen um die Bestattung

Auch im Mittelalter wurden Menschen, die geistig sehr weit entwickelt waren, mitunter in besonderen Grabstätten beigesetzt, um den natürlichen Lauf der Seele zu beeinflussen. Doch wir müssen uns davon nicht beunruhigen lassen, denn das Wissen um diese Zusammenhänge kehrt heute mehr und mehr in das kollektive Bewusstsein zurück. Immer mehr Menschen erinnern sich wieder an die alten, naturverbundenen Wege und entscheiden sich ganz intuitiv für eine Form des Abschieds, die der Seele ihre Leichtigkeit schenkt. Was das betrifft, dürfen wir wissen, dass die liebevolle Absicht und das bewusste Wissen um den Frequenzwechsel das Wesentliche sind. Eine Seele, die sich ihrer Unsterblichkeit gewahr ist und in Liebe gelebt hat, findet stets ihren Weg zurück in die lichten Ebenen, ganz gleich, welche Umstände sie umgeben.

Das Erlangen eines unsterblichen Zustandes

Letztlich verlässt die Seele, ob durch Feuer oder Erde, irgendwann die materielle Hülle und ordnet sich wieder in eine energetische Daseinsebene ein. Man wird erneut wiedergeboren und erlebt das Spiel der Dualität so lange, bis man selbst ein so hohes seelisches Niveau erreicht hat, dass man den Reinkarnationszyklus durchbricht und einen vollkommen schöpferischen und freien Zustand erlangt. Dieses Vorhaben erfordert unzählige Inkarnationen und setzt einen reinen seelischen und geistigen Zustand voraus. Erst wenn wir alle körperlichen Begierden überwunden haben, sprich, wenn unser Geist nicht mehr an körperliche Abhängigkeiten gebunden ist, und erst wenn wir ein vollkommen positives Gedankenspektrum aufgebaut haben, sind wir zum Meister der eigenen Inkarnation geworden und die Beendigung des Zyklus wird möglich.

Abschließende Worte

Wie auch immer der Weg im Einzelnen verlaufen mag, eines dürfen wir mit voller Gewissheit wissen: Unsere Seele findet stets ihre Freiheit, denn sie ist unzerstörbar und in Wahrheit unsterblich. Der Tod ist niemals ein Ende, sondern immer nur ein Übergang, eine Wandlung der Frequenz auf dem langen, liebevollen Weg zurück zu unserem göttlichen Ursprung. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

  • Dies war ein interessanter Blog über den Tod. Mein Großvater leidet an Demenz und steht kurz vor dem Tod. Ich werde mein Bestes tun, um meine Familie zu unterstützen, während wir uns auf die eventuelle Beerdigung vorbereiten.

  • Alles ist Energie Ulrike sagt:

    Punkt 1: Ich stelle mich gerne für zukünftige Artikel als Lektorin zur Verfügung!
    Punkt 2: Die Vorstellung, an einen verwesenden, von Würmern zerfressenen Körper ein Jahr lang gebunden zu sein und in einem dunkelen Loch zu liegen, ist mehr als gruselig und erscheint mir auch nicht stimmig, da das Verwesen der Verstorbenen (auch Tiere) von der Natur her so vorgesehen ist. Woher bezieht der Schreiber sein Wissen?
    Zudem dürfte es medial veranlagten Menschen möglich sein, das Verlassen der Seele zu erkennen, so dass ich denke, dass es da belastbarere Erkenntnisse gibt, als die hier wiedergegebenen. Interessant wird es tatsächlich, wenn Organe des Verstorbenen vor (!) seinem Tod zwecks Organspende explantiert werden… und den daraus resultierenden Folgen für den Organempfänger…
    An der altertümlichen Vorstellung festhalten zu wollen, das Entweichen der Seele durch Steinplatten verhindern zu können, erscheint mir naiv.
    Die Anregung, sich genau zu überlegen, wie nach dem Tod mit dem eigenen Körper oder dem seiner Lieben verfahren werden soll, halte ich für sehr wertvoll. Dafür vielen Dank!

  • Alles ist Energie Helena sagt:

    Reinkarnation ist eine interessante Idee, die ich kaum kenne. Ich wusste nicht, dass die Bestattungsmethode dabei große Rolle spielen. Miene Nachbarin muss sich jetzt für ihren verstorbenen Mann zwischen Erdbestattung und Feuerbestattung entscheiden. Danke für die Information zum Thema Reinkarnationszyklus.

  • Alles ist Energie nina sagt:

    also, sowas habe ich ja noch nie gehöret…………………………

  • Interessante Sichtweise, dass die Feuerbestattung für die eigene Seele erleichternder sein könnte. Ich persönlich wollte schon immer per Feuerbestattung begraben werden. Das kam daher, dass ich es mir als Kind gruselig vorstellte in der Erde begraben zu werden.

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    Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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