Mit der heutigen Tagesenergie am 03. November 2026 erfahren wir eine neue monatliche Energiequalität, denn nun beginnt der letzte Herbstmonat, der wie kein anderer für das Loslassen steht. Während draußen die Bäume kahl werden, erreichen uns ein Neumond im Skorpion, die Wenden von Merkur und Venus, die wieder direktläufig werden, der Wechsel der Sonne in den Schützen und ein Supermond in den Zwillingen.
Der November, der Monat des Loslassens

Mit Samhain, das wir in der Nacht zum 1. November begangen haben, sind wir dabei endgültig in die dunkle Hälfte des Jahres eingetreten, in der sich unsere Vorfahren seit jeher der Ruhe, der Rückbesinnung und der Verbindung zur geistigen Welt gewidmet haben. Passend dazu ist auch der November über weite Strecken ein Skorpionmonat (erst am 22. November wechselt die Sonne in den Schützen), weshalb uns die Sonne zunächst noch in die verborgenen Tiefen unserer Seele begleitet, ehe sie uns in den letzten Novembertagen mit dem Feuer des Schützen neue Zuversicht schenkt. Wer die Zyklen der Natur aufmerksam betrachtet, erkennt dabei sehr schnell, dass der Rückzug im November keine Schwäche darstellt, vielmehr bildet er die Grundlage für jede neue Blüte, weshalb es sich lohnt, ganz bewusst nach den vier Jahreszeiten zu leben und sich in diesen Wochen mehr Ruhe, Wärme und Stille zu gönnen, anstatt gegen den natürlichen Rhythmus anzuarbeiten. Bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Nächte dabei noch länger, doch genau in dieser Dunkelheit bereitet sich bereits die Rückkehr des Lichts vor. Darüber hinaus halten auch die Planeten in diesem Monat einige besondere Wendepunkte für uns bereit, die den Verlauf des Novembers maßgeblich prägen.
Mit welchen Energien wir in den November starten

Am 09. November erreicht uns der Neumond im Skorpion

Am 13. und 14. November werden Merkur und Venus wieder direktläufig
Genau vier Tage später, sprich am 13. November, wird dann Merkur im Sternzeichen Skorpion wieder direktläufig, wodurch die rund dreiwöchige Phase der Entschleunigung zu Ende geht, die am 24. Oktober begonnen hat. Merkur (der Planet unseres Denkens, unserer Sprache und unserer Wahrnehmung) hat uns in dieser Zeit regelrecht dazu angehalten, unsere Gedanken zu ordnen, alte Gespräche noch einmal zu durchleben und all das zu betrachten, was wir lange Zeit nicht aussprechen konnten oder wollten. Mit seiner Wende kommt nun wieder Bewegung in unseren Geist, denn ins Stocken geratene Absprachen dürfen sich klären, Missverständnisse lösen sich auf und all die Erkenntnisse, die wir in der Tiefe gewonnen haben, möchten endlich in klare Worte gefasst werden. Innerhalb des Skorpions bekommen unsere Worte dabei eine besondere Tiefe, denn es geht darum, das Wesentliche anzusprechen, anstatt nur an der Oberfläche zu verweilen (ehrliche Gespräche können in diesen Tagen daher ungemein befreiend wirken). Wie schon im Oktober beschrieben, gilt die direktläufige Phase auch wieder als gute Zeit für Verträge und wichtige Entscheidungen, wobei wir die ersten Tage noch behutsam angehen dürfen, denn erst am 30. November erreicht Merkur wieder jene Stelle im Skorpion, an der er Ende Oktober rückläufig geworden ist. Jetzt darf das Erkannte ausgesprochen werden.
Nur wenige Stunden später, sprich in der Nacht zum 14. November, wird dann auch die Venus in ihrem eigenen Zeichen, der Waage, wieder direktläufig und beendet damit eine rund sechswöchige Phase der Rückschau, die am 03. Oktober im Skorpion begonnen hat. Die Venus (die Hüterin der Liebe, der Harmonie und unserer inneren Werte), deren Kraft unmittelbar in unserem Herzchakra wirkt, hat uns in dieser Zeit tief in unser Gefühlsleben hineingeführt, sei es durch Begegnungen mit früheren Partnern, durch alte Sehnsüchte oder durch die ehrliche Frage, wie liebevoll wir eigentlich mit uns selbst umgehen. Nun, da sie wieder vorwärts schreitet, darf all das, was wir in dieser Zeit erkannt, verziehen und geheilt haben, in unseren Beziehungen sichtbar werden, weshalb sich Versöhnungen festigen, neue Verbindungen auf einem ehrlicheren Fundament entstehen und Herzensentscheidungen, die wir bewusst aufgeschoben haben, wieder getroffen werden können. Ihre volle Kraft entfaltet sich dabei erst nach und nach, denn erst Mitte Dezember erreicht die Venus wieder jene Stelle, an der sie Anfang Oktober rückläufig geworden ist, weshalb große Anschaffungen oder einschneidende Veränderungen ruhig noch ein wenig reifen dürfen. Wer in diesen Wochen vor Sonnenaufgang nach Osten blickt, kann sie dabei als hell leuchtenden Morgenstern bewundern, der Morgen für Morgen früher aufgeht und gegen Ende des Monats seinen größten Glanz erreicht (zum Monatsende erscheint die Venus bereits fast vier Stunden vor der Sonne über dem Horizont). Gerade in den dunklen Wochen vor dem Winter schenkt sie uns damit ein wunderschönes Bild für das, was in uns geschieht, denn die Liebe, die sich in den vergangenen Wochen nach innen gewandt hat, beginnt nun von Neuem zu leuchten. Das Herz darf wieder nach vorne blicken.
Am 22. November wechselt die Sonne in den Schützen
Am 22. November vollzieht sich dann der monatliche Sonnenwechsel, sprich die Sonne verlässt nach rund vier Wochen den tiefgründigen Skorpion und betritt das feurige Sternzeichen Schütze (Herrscherplanet Jupiter). Da die Sonne immer unser wahres Wesen bzw. unseren göttlichen Funken zum Ausdruck bringt, verändert sich die Qualität der kommenden Wochen dabei spürbar, denn nach der Reise in die Tiefe richtet sich unser Blick nun wieder nach vorne und nach oben. Der Schütze ist das Zeichen der Hoffnung, der Weisheit und der Sinnsuche, er steht für Wahrheit, Glauben und Freiheit und für den Blick weit über den eigenen Horizont hinaus, ganz so wie der Bogenschütze, der seinen Pfeil voller Vertrauen in Richtung der Sterne richtet. Darüber hinaus geht der Schütze immer mit unserem Halschakra einher, sprich mit jenem Zentrum, über das wir unsere Wahrheit zum Ausdruck bringen, weshalb es in der Schützezeit ganz besonders darum geht, zu dem zu stehen, was wir im Herzen als wahr erkannt haben. Dass diese feurige Energie ausgerechnet in die dunkle Zeit vor der Wintersonnenwende fällt, ist dabei von tiefer Bedeutung, denn während die Tage immer kürzer werden, entzündet der Schütze in uns jenes innere Licht, das uns sicher durch die Dunkelheit trägt (nicht umsonst werden in diesen Wochen in so vielen Fenstern die ersten Lichter entzündet). Auf persönlicher Ebene kann uns diese Energiequalität daher mit neuer Zuversicht, mit Lebensfreude und mit dem Wunsch erfüllen, zu lernen, zu reisen oder unserem Leben eine tiefere Richtung zu geben, während im Kollektiv der Hunger nach Wahrheit und Sinn wächst und immer mehr Menschen nach Antworten suchen, die weit über die Erklärungen des Matrix Systems hinausgehen. Wofür brennt unser Herz wirklich und welche Vision möchte uns durch den kommenden Winter tragen? Das innere Feuer möchte neu entfacht werden.
Am 24. November erreicht uns der Vollmond in den Zwillingen

Am 26. November wechselt Mars in die Jungfrau
Zu guter Letzt wechselt dann in der Nacht zum 26. November der direktläufige Mars aus dem Löwen in das Sternzeichen Jungfrau (Herrscherplanet Merkur), nachdem er seit Ende September durch das Feuerzeichen des Herzens gezogen ist. Mars, der Planet der Tatkraft, des Mutes und der Durchsetzung, aktiviert dabei immer den Krieger in uns, sprich jene Kraft, mit der wir unsere Vorhaben in die Welt bringen. In der Jungfrau, dem Zeichen der Ordnung, der Reinheit, der Gesundheit und des achtsamen Dienens, richtet sich diese Kraft nun vor allem auf das Praktische, auf unseren Alltag, unseren Körper und all die kleinen Schritte, die eine große Veränderung erst möglich machen. Ähnlich wie ein Gärtner, der im November die Beete abräumt, seine Werkzeuge reinigt und alles für das kommende Jahr vorbereitet, möchten auch wir nun aufräumen, aussortieren und unserem Leben eine klare Struktur schenken, sei es in unseren vier Wänden, in unseren täglichen Abläufen oder in der Art, wie wir mit unserem Körper umgehen. Gerade unsere Gesundheit rückt dabei in den Vordergrund, denn die Jungfrau erinnert uns daran, dass unser Körper der Tempel unserer Seele ist, weshalb lebendige, natürliche Nahrung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf in den kommenden Wochen eine besonders heilsame Wirkung entfalten können. Auf der anderen Seite kann die Energie der Jungfrau auch zu übertriebener Kritik und Perfektionismus verleiten, weshalb wir darauf achten dürfen, uns selbst und anderen mit Milde zu begegnen, anstatt uns in Kleinigkeiten zu verlieren. Da Mars im Januar in der Jungfrau rückläufig wird und erst im Februar zurück in den Löwen wechselt, wird uns diese ordnende Energiequalität dabei ungewöhnlich lange begleiten. Auch im Kollektiv kann sich diese Konstellation zeigen, denn immer mehr Menschen nehmen ihre Gesundheit selbst in die Hand und kehren zu natürlichen, ursprünglichen Wegen zurück, anstatt sich vollständig auf äußere Instanzen zu verlassen. Jetzt möchte alles in seine Ordnung finden.
Fazit für den Monat
Am Ende des Tages ist der November daher ein überaus heilsamer Übergangsmonat, in dem wir die Früchte der vergangenen Rückschau in uns aufnehmen und all das loslassen dürfen, was uns auf dem Weg in den Winter nur beschweren würde. Der Neumond im Skorpion lässt uns neue Samen in der Tiefe legen, die Wenden von Merkur und Venus lösen die Knoten der vergangenen Wochen, die Sonne im Schützen entzündet unser inneres Feuer, der Supermond in den Zwillingen bringt unsere Wahrheit zum Klingen und Mars in der Jungfrau hilft uns dabei, all das in eine stimmige Ordnung zu bringen. Draußen zeigt uns die Natur dabei jeden Tag aufs Neue, wie schön dieses Loslassen sein kann, wenn die letzten Blätter zu Boden sinken, der Frost die Wiesen mit feinen Kristallen überzieht und die frühe Dunkelheit uns ganz natürlich in die Ruhe führt. Bereits Anfang Dezember wechselt die Venus dann erneut in den Skorpion und Merkur in den Schützen, bevor Mitte Dezember mit Saturn, Neptun und Jupiter gleich drei der großen Planeten ihre Richtung ändern und wir am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende das Julfest und die Rückkehr des Lichts begehen (in der Nacht zum 24. Dezember erreicht uns sogar ein weiterer Supermond). Bis dahin können wir uns Schritt für Schritt auf die besondere Magie des Winters einstimmen, die uns in ihrer Stille so viel über uns selbst offenbart. Nun, lasst uns daher den November willkommen heißen und den Monat des Loslassens voller Vertrauen begrüßen. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂
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