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Mit der heutigen Tagesenergie am 03. November 2026 erfahren wir eine neue monatliche Energiequalität, denn nun beginnt der letzte Herbstmonat, der wie kein anderer für das Loslassen steht. Während draußen die Bäume kahl werden, erreichen uns ein Neumond im Skorpion, die Wenden von Merkur und Venus, die wieder direktläufig werden, der Wechsel der Sonne in den Schützen und ein Supermond in den Zwillingen.

Der November, der Monat des Loslassens

Kaum ein Monat führt uns so deutlich vor Augen, was Loslassen im wahrsten Sinne des Wortes bedeutet, wie der November, denn draußen in der Natur vollzieht sich nun der letzte große Abschied des Jahres. Die Bäume geben ihre restlichen Blätter frei, die als feuchter Teppich auf den Waldwegen liegen, an vielen Morgen glitzert der Raureif auf den Wiesen und in den Tälern hängt der Nebel häufig bis weit in den Tag hinein (nicht umsonst nannten unsere Vorfahren diesen Monat auch Nebelung). Hoch über uns ziehen die letzten Kraniche mit ihren trompetenden Rufen in langen Keilen gen Süden, in den kahlen Baumkronen werden plötzlich die Misteln sichtbar, die das ganze Jahr über im Laub verborgen waren und die Tage werden im Laufe des Monats noch einmal um mehr als eine Stunde kürzer, sodass die Sonne zum Monatsende vielerorts schon vor halb fünf untergeht. Die Natur lässt dabei vollkommen widerstandslos all das vergehen, was sie in der kalten Jahreszeit nur unnötig beschweren würde, weil ihre eigentliche Kraft in der Tiefe ruht und mit dem Frühling zurückkehren wird. Diese Bewegung prägt auch die Energiequalität dieses dritten und letzten Herbstmonats, denn auch wir dürfen nun all die Anteile, Gewohnheiten und Umstände abstreifen, die sich unerfüllt anfühlen oder die wir nur noch aus Pflichtgefühl mit uns tragen, damit wir mit leichtem Gepäck in die Stille des Winters hineingehen können.

Mit Samhain, das wir in der Nacht zum 1. November begangen haben, sind wir dabei endgültig in die dunkle Hälfte des Jahres eingetreten, in der sich unsere Vorfahren seit jeher der Ruhe, der Rückbesinnung und der Verbindung zur geistigen Welt gewidmet haben. Passend dazu ist auch der November über weite Strecken ein Skorpionmonat (erst am 22. November wechselt die Sonne in den Schützen), weshalb uns die Sonne zunächst noch in die verborgenen Tiefen unserer Seele begleitet, ehe sie uns in den letzten Novembertagen mit dem Feuer des Schützen neue Zuversicht schenkt. Wer die Zyklen der Natur aufmerksam betrachtet, erkennt dabei sehr schnell, dass der Rückzug im November keine Schwäche darstellt, vielmehr bildet er die Grundlage für jede neue Blüte, weshalb es sich lohnt, ganz bewusst nach den vier Jahreszeiten zu leben und sich in diesen Wochen mehr Ruhe, Wärme und Stille zu gönnen, anstatt gegen den natürlichen Rhythmus anzuarbeiten. Bis zur Wintersonnenwende am 21. Dezember werden die Nächte dabei noch länger, doch genau in dieser Dunkelheit bereitet sich bereits die Rückkehr des Lichts vor. Darüber hinaus halten auch die Planeten in diesem Monat einige besondere Wendepunkte für uns bereit, die den Verlauf des Novembers maßgeblich prägen.

Mit welchen Energien wir in den November starten

Den Auftakt dieses Monats prägen dabei vor allem jene Bewegungen, die sich in den letzten Oktobertagen vollzogen haben. So verweilt die Sonne seit dem 23. Oktober im Sternzeichen Skorpion (Herrscherplaneten Mars und Pluto) und lenkt unseren Blick auf all das, was wir für gewöhnlich lieber unter der Oberfläche belassen, während Merkur seit dem 24. Oktober rückläufig durch dasselbe Zeichen wandert und unsere Gedanken noch einmal zu alten Gesprächen und unausgesprochenen Wahrheiten zurückführt. Auch die Venus bewegt sich nach wie vor rückläufig und ist am 25. Oktober in die Waage zurückgekehrt, wo sie uns dabei begleitet, uns mit Vergangenem zu versöhnen und unsere Beziehungen wieder ins Gleichgewicht zu bringen (beide Planeten richten ihre Kraft zu Beginn des Monats damit noch vollständig nach innen). Mars wiederum durchschreitet noch bis zum 26. November den Löwen, in dem sich auch Jupiter befindet, wodurch das Feuer unseres Herzens und der Wunsch, uns mit all unseren Gaben zu zeigen, weiterhin kräftig brennen. Die großen Planeten, die das Kollektiv prägen, befinden sich dagegen überwiegend in einer Phase der Innenschau, denn Saturn und Neptun bewegen sich rückläufig durch den Widder (in den beide zu Beginn dieses Jahres endgültig gewechselt sind), Uranus zieht seine Bahn ebenfalls rückläufig in den Zwillingen und Chiron (der verwundete Heiler) verweilt rückläufig im letzten Abschnitt des Widders. Pluto dagegen schreitet im Wassermann seit seiner Wende am 16. Oktober wieder vorwärts, wodurch die Befreiung aus alten Abhängigkeiten im Kollektiv spürbar an Fahrt gewinnt, während uns der aufsteigende Mondknoten aus demselben Zeichen heraus den Weg in eine freiere und gemeinschaftlichere Zukunft weist. Daraus ergibt sich zu Beginn des Monats ein Energiegemisch, das uns zum einen noch tief in die Rückschau führt und zum anderen bereits jene Kräfte in sich trägt, die in der zweiten Monatshälfte nach außen drängen werden. Die Stille geht dem Aufbruch voraus.

Am 09. November erreicht uns der Neumond im Skorpion

Den ersten großen Impuls des Monats schenkt uns dann am 09. November um 08:02 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) ein Neumond im Sternzeichen Skorpion, nur zwei Tage nachdem die Sonne jenen Punkt durchlaufen hat, der genau in der Mitte zwischen der Herbsttagundnachtgleiche und der Wintersonnenwende liegt (sprich das astronomische Samhain). Ein Neumond markiert dabei immer den Beginn eines neuen Mondzyklus, denn Sonne und Mond stehen gemeinsam im selben Zeichen und der Mond bleibt in diesen Stunden vollständig in der Dunkelheit verborgen, weshalb diese Phase seit jeher dem Säen neuer Absichten und der inneren Sammlung dient. Im Skorpion (dem Zeichen der Verwandlung, der Hingabe und der Wiedergeburt) erhält dieser Neubeginn dabei eine ganz besondere Intensität, denn der Skorpion lässt Neues nur dort entstehen, wo zuvor etwas Altes vollständig gehen durfte. Genau wie das Wintergetreide, das im Herbst in die kalte Erde gelegt wird, noch vor dem ersten Schnee keimt und dann geduldig unter Frost und Dunkelheit ruht, bis es im Frühjahr kraftvoll emporwächst, dürfen auch wir an diesem Neumond neue Samen in die fruchtbare Dunkelheit unseres Inneren legen, die zunächst im Verborgenen reifen. Da Merkur und Venus zu diesem Zeitpunkt noch rückläufig sind und erst wenige Tage später ihre Wende vollziehen, eignet sich dieser Neumond dabei weniger für laute Ankündigungen als vielmehr für stille, ehrliche Absichten, die wir zunächst nur uns selbst anvertrauen. Auf kollektiver Ebene kann der Skorpion-Neumond zudem weitere verborgene Strukturen an die Oberfläche bringen, denn dieses Zeichen duldet keine Halbwahrheiten und deckt mit großer Beharrlichkeit auf, was lange im Dunkeln gehalten wurde. Nehmt euch daher am Morgen des 09. November, noch bevor der Tag euch ganz für sich beansprucht, einen stillen Moment, um aufzuschreiben, was in euch sterben darf und was stattdessen geboren werden möchte. Welche alten Muster sind wir bereit, nun endgültig in der Dunkelheit zurückzulassen? Neues möchte im Verborgenen keimen.

Am 13. und 14. November werden Merkur und Venus wieder direktläufig

Genau vier Tage später, sprich am 13. November, wird dann Merkur im Sternzeichen Skorpion wieder direktläufig, wodurch die rund dreiwöchige Phase der Entschleunigung zu Ende geht, die am 24. Oktober begonnen hat. Merkur (der Planet unseres Denkens, unserer Sprache und unserer Wahrnehmung) hat uns in dieser Zeit regelrecht dazu angehalten, unsere Gedanken zu ordnen, alte Gespräche noch einmal zu durchleben und all das zu betrachten, was wir lange Zeit nicht aussprechen konnten oder wollten. Mit seiner Wende kommt nun wieder Bewegung in unseren Geist, denn ins Stocken geratene Absprachen dürfen sich klären, Missverständnisse lösen sich auf und all die Erkenntnisse, die wir in der Tiefe gewonnen haben, möchten endlich in klare Worte gefasst werden. Innerhalb des Skorpions bekommen unsere Worte dabei eine besondere Tiefe, denn es geht darum, das Wesentliche anzusprechen, anstatt nur an der Oberfläche zu verweilen (ehrliche Gespräche können in diesen Tagen daher ungemein befreiend wirken). Wie schon im Oktober beschrieben, gilt die direktläufige Phase auch wieder als gute Zeit für Verträge und wichtige Entscheidungen, wobei wir die ersten Tage noch behutsam angehen dürfen, denn erst am 30. November erreicht Merkur wieder jene Stelle im Skorpion, an der er Ende Oktober rückläufig geworden ist. Jetzt darf das Erkannte ausgesprochen werden.

Nur wenige Stunden später, sprich in der Nacht zum 14. November, wird dann auch die Venus in ihrem eigenen Zeichen, der Waage, wieder direktläufig und beendet damit eine rund sechswöchige Phase der Rückschau, die am 03. Oktober im Skorpion begonnen hat. Die Venus (die Hüterin der Liebe, der Harmonie und unserer inneren Werte), deren Kraft unmittelbar in unserem Herzchakra wirkt, hat uns in dieser Zeit tief in unser Gefühlsleben hineingeführt, sei es durch Begegnungen mit früheren Partnern, durch alte Sehnsüchte oder durch die ehrliche Frage, wie liebevoll wir eigentlich mit uns selbst umgehen. Nun, da sie wieder vorwärts schreitet, darf all das, was wir in dieser Zeit erkannt, verziehen und geheilt haben, in unseren Beziehungen sichtbar werden, weshalb sich Versöhnungen festigen, neue Verbindungen auf einem ehrlicheren Fundament entstehen und Herzensentscheidungen, die wir bewusst aufgeschoben haben, wieder getroffen werden können. Ihre volle Kraft entfaltet sich dabei erst nach und nach, denn erst Mitte Dezember erreicht die Venus wieder jene Stelle, an der sie Anfang Oktober rückläufig geworden ist, weshalb große Anschaffungen oder einschneidende Veränderungen ruhig noch ein wenig reifen dürfen. Wer in diesen Wochen vor Sonnenaufgang nach Osten blickt, kann sie dabei als hell leuchtenden Morgenstern bewundern, der Morgen für Morgen früher aufgeht und gegen Ende des Monats seinen größten Glanz erreicht (zum Monatsende erscheint die Venus bereits fast vier Stunden vor der Sonne über dem Horizont). Gerade in den dunklen Wochen vor dem Winter schenkt sie uns damit ein wunderschönes Bild für das, was in uns geschieht, denn die Liebe, die sich in den vergangenen Wochen nach innen gewandt hat, beginnt nun von Neuem zu leuchten. Das Herz darf wieder nach vorne blicken.

Am 22. November wechselt die Sonne in den Schützen

Am 22. November vollzieht sich dann der monatliche Sonnenwechsel, sprich die Sonne verlässt nach rund vier Wochen den tiefgründigen Skorpion und betritt das feurige Sternzeichen Schütze (Herrscherplanet Jupiter). Da die Sonne immer unser wahres Wesen bzw. unseren göttlichen Funken zum Ausdruck bringt, verändert sich die Qualität der kommenden Wochen dabei spürbar, denn nach der Reise in die Tiefe richtet sich unser Blick nun wieder nach vorne und nach oben. Der Schütze ist das Zeichen der Hoffnung, der Weisheit und der Sinnsuche, er steht für Wahrheit, Glauben und Freiheit und für den Blick weit über den eigenen Horizont hinaus, ganz so wie der Bogenschütze, der seinen Pfeil voller Vertrauen in Richtung der Sterne richtet. Darüber hinaus geht der Schütze immer mit unserem Halschakra einher, sprich mit jenem Zentrum, über das wir unsere Wahrheit zum Ausdruck bringen, weshalb es in der Schützezeit ganz besonders darum geht, zu dem zu stehen, was wir im Herzen als wahr erkannt haben. Dass diese feurige Energie ausgerechnet in die dunkle Zeit vor der Wintersonnenwende fällt, ist dabei von tiefer Bedeutung, denn während die Tage immer kürzer werden, entzündet der Schütze in uns jenes innere Licht, das uns sicher durch die Dunkelheit trägt (nicht umsonst werden in diesen Wochen in so vielen Fenstern die ersten Lichter entzündet). Auf persönlicher Ebene kann uns diese Energiequalität daher mit neuer Zuversicht, mit Lebensfreude und mit dem Wunsch erfüllen, zu lernen, zu reisen oder unserem Leben eine tiefere Richtung zu geben, während im Kollektiv der Hunger nach Wahrheit und Sinn wächst und immer mehr Menschen nach Antworten suchen, die weit über die Erklärungen des Matrix Systems hinausgehen. Wofür brennt unser Herz wirklich und welche Vision möchte uns durch den kommenden Winter tragen? Das innere Feuer möchte neu entfacht werden.

Am 24. November erreicht uns der Vollmond in den Zwillingen

Nur zwei Tage später, sprich am 24. November, erreicht uns dann um 15:53 Uhr (Mitteleuropäische Zeit) ein Vollmond im Sternzeichen Zwillinge, dem wiederum die frisch in den Schützen gewechselte Sonne gegenübersteht. Da der Mond dabei nur etwas mehr als einen Tag vor seinem erdnächsten Punkt steht, handelt es sich zugleich um einen Supermond, der uns besonders groß und hell erscheint und mit einer deutlich verstärkten Wirkkraft einhergeht (zudem ist es der letzte Vollmond vor der Wintersonnenwende). Als Höhepunkt des Sonne/Mond Zyklus bringt jeder Vollmond dabei eine Energie der Fülle und der Vollendung mit sich, durch die all das sichtbar wird, was in den Wochen zuvor in uns herangereift ist. Das Sternzeichen Zwillinge (Herrscherplanet Merkur) geht dabei mit Kommunikation, Neugier, Leichtigkeit und geistiger Beweglichkeit einher, es liebt den Austausch und die Vielfalt, während die gegenüberliegende Schützesonne nach dem tieferen Sinn hinter all dem sucht. Aus dieser Achse heraus erwächst ein Energiegemisch, das zum einen nach Wissen, Austausch und neuen Gedanken verlangt und zum anderen danach fragt, welche dieser Gedanken wirklich der Wahrheit dienen. Da Merkur als Herrscher der Zwillinge zu diesem Zeitpunkt bereits wieder direktläufig ist, können Worte nun frei fließen, weshalb dieser Vollmond klärende Gespräche und den Mut begünstigt, unsere innere Wahrheit offen auszusprechen. Zudem wandert Uranus (der Planet des Erwachens und der plötzlichen Erkenntnisse) seit dem Frühjahr durch die Zwillinge, weshalb uns rund um diesen Vollmond auch unerwartete Einsichten erreichen können, die unsere bisherige Sichtweise von einem Moment auf den anderen verändern. Auf kollektiver Ebene geht es dabei um unsere Unterscheidungskraft, denn in einer Zeit, in der das Matrix System uns mit einer wahren Flut an Informationen überschüttet, schenkt uns die Schützesonne das innere Gespür dafür, was wahrhaftig ist und was lediglich Lärm. Was möchte endlich ausgesprochen werden und welche Wahrheit tragen wir schon viel zu lange schweigend mit uns herum? Die Wahrheit möchte gesprochen werden.

Am 26. November wechselt Mars in die Jungfrau

Zu guter Letzt wechselt dann in der Nacht zum 26. November der direktläufige Mars aus dem Löwen in das Sternzeichen Jungfrau (Herrscherplanet Merkur), nachdem er seit Ende September durch das Feuerzeichen des Herzens gezogen ist. Mars, der Planet der Tatkraft, des Mutes und der Durchsetzung, aktiviert dabei immer den Krieger in uns, sprich jene Kraft, mit der wir unsere Vorhaben in die Welt bringen. In der Jungfrau, dem Zeichen der Ordnung, der Reinheit, der Gesundheit und des achtsamen Dienens, richtet sich diese Kraft nun vor allem auf das Praktische, auf unseren Alltag, unseren Körper und all die kleinen Schritte, die eine große Veränderung erst möglich machen. Ähnlich wie ein Gärtner, der im November die Beete abräumt, seine Werkzeuge reinigt und alles für das kommende Jahr vorbereitet, möchten auch wir nun aufräumen, aussortieren und unserem Leben eine klare Struktur schenken, sei es in unseren vier Wänden, in unseren täglichen Abläufen oder in der Art, wie wir mit unserem Körper umgehen. Gerade unsere Gesundheit rückt dabei in den Vordergrund, denn die Jungfrau erinnert uns daran, dass unser Körper der Tempel unserer Seele ist, weshalb lebendige, natürliche Nahrung, Bewegung an der frischen Luft und ausreichend Schlaf in den kommenden Wochen eine besonders heilsame Wirkung entfalten können. Auf der anderen Seite kann die Energie der Jungfrau auch zu übertriebener Kritik und Perfektionismus verleiten, weshalb wir darauf achten dürfen, uns selbst und anderen mit Milde zu begegnen, anstatt uns in Kleinigkeiten zu verlieren. Da Mars im Januar in der Jungfrau rückläufig wird und erst im Februar zurück in den Löwen wechselt, wird uns diese ordnende Energiequalität dabei ungewöhnlich lange begleiten. Auch im Kollektiv kann sich diese Konstellation zeigen, denn immer mehr Menschen nehmen ihre Gesundheit selbst in die Hand und kehren zu natürlichen, ursprünglichen Wegen zurück, anstatt sich vollständig auf äußere Instanzen zu verlassen. Jetzt möchte alles in seine Ordnung finden.

Fazit für den Monat

Am Ende des Tages ist der November daher ein überaus heilsamer Übergangsmonat, in dem wir die Früchte der vergangenen Rückschau in uns aufnehmen und all das loslassen dürfen, was uns auf dem Weg in den Winter nur beschweren würde. Der Neumond im Skorpion lässt uns neue Samen in der Tiefe legen, die Wenden von Merkur und Venus lösen die Knoten der vergangenen Wochen, die Sonne im Schützen entzündet unser inneres Feuer, der Supermond in den Zwillingen bringt unsere Wahrheit zum Klingen und Mars in der Jungfrau hilft uns dabei, all das in eine stimmige Ordnung zu bringen. Draußen zeigt uns die Natur dabei jeden Tag aufs Neue, wie schön dieses Loslassen sein kann, wenn die letzten Blätter zu Boden sinken, der Frost die Wiesen mit feinen Kristallen überzieht und die frühe Dunkelheit uns ganz natürlich in die Ruhe führt. Bereits Anfang Dezember wechselt die Venus dann erneut in den Skorpion und Merkur in den Schützen, bevor Mitte Dezember mit Saturn, Neptun und Jupiter gleich drei der großen Planeten ihre Richtung ändern und wir am 21. Dezember mit der Wintersonnenwende das Julfest und die Rückkehr des Lichts begehen (in der Nacht zum 24. Dezember erreicht uns sogar ein weiterer Supermond). Bis dahin können wir uns Schritt für Schritt auf die besondere Magie des Winters einstimmen, die uns in ihrer Stille so viel über uns selbst offenbart. Nun, lasst uns daher den November willkommen heißen und den Monat des Loslassens voller Vertrauen begrüßen. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

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