≡ Menu
Artikel zuletzt aktualisiert am 7. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Gedanken bilden die Grundlage eines jeden Menschen und tragen, wie ich in meinen Texten schon des Öfteren beschrieben habe, ein unglaubliches schöpferisches Potenzial in sich. Jede Handlung, jedes ausgesprochene Wort und jedes Werk wurde zuerst erdacht, bevor es auf der materiellen Ebene Gestalt annahm. Alles, was geschah, geschieht und geschehen wird, existierte zunächst in gedanklicher Form, ehe es sich physisch manifestierte. Und genau deshalb sind unsere Gedanken auch für unsere Gesundheit von großer Bedeutung, denn was wir Tag für Tag in unserem Geiste nähren, das wirkt bis in unsere körperliche Verfassung hinein. Werfen wir also gemeinsam einen Blick auf diese stille, heilsame Kraft.

Gedanken sind schöpferische Energie

Reine Berglandschaft als Sinnbild innerer Klarheit Im Kern bestehen Gedanken aus energetischen Zuständen, und diese besitzen die Fähigkeit, sich zu verdichten oder zu entdichten. Eine Entdichtung erfahren wir immer dann, wenn wir unsere Realität mit hochschwingenden, lichten Gedanken nähren, denn dadurch heben wir unser eigenes Schwingungsniveau an und verbessern auf sanfte Weise unsere körperliche wie seelische Verfassung. Eine Verdichtung hingegen entsteht, wenn wir über lange Zeit in Resonanz mit dichter, schwerer Energie stehen, etwa indem wir Missgunst, Neid, Eifersucht oder Wut dauerhaft in unserem Geiste beherbergen. Was wir denken und fühlen, bleibt eben niemals folgenlos, sondern schreibt sich bis in unsere Zellen hinein (wie innen, so außen). Auch der Grundgedanke der Epigenetik weist in diese Richtung, denn er beschreibt, dass unsere Lebensweise und unser inneres Erleben mitbestimmen, welche Anlagen in uns aktiv werden und welche ruhen. Unser Geist ist also kein stiller Zuschauer, sondern ein schöpferischer Mitgestalter unserer leiblichen Wirklichkeit.

Das Gesetz der Resonanz

Ein tiefes Prinzip des Lebens besagt, dass Energie stets Energie gleicher Schwingung anzieht, sprich das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit richten, ziehen wir vermehrt in unser Leben. Je öfter wir uns auf etwas konzentrieren, desto stärker prägt es unsere Existenz. Wenn ich beispielsweise an einen schmerzlichen Moment der Vergangenheit denke und darüber traurig werde, so habe ich die Wahl, damit abzuschließen und mich von dieser inneren Last zu befreien, oder aber den Gedanken immer wieder zu nähren, sodass sich das Gefühl potenziert und sich zusehends auf meinen Körper legt. Das ist ein ebenso einfacher wie machtvoller Mechanismus des Lebens: Wer mit Liebe in Resonanz steht, wird mehr Liebe erfahren, wer in Dankbarkeit verweilt, dem begegnet vermehrt Dankbarkeit. Genau hier liegt eine große Chance, denn wir dürfen lernen, unsere Aufmerksamkeit immer wieder behutsam auf das zu lenken, was uns nährt und erhebt, statt auf das, was uns schwächt.

Die Kraft heilsamer Gedanken

Andächtig gefaltete Hände als Bild innerer Sammlung Wie real diese Verbindung von Geist und Körper ist, zeigt die Wissenschaft eindrucksvoll am sogenannten Placebo-Effekt, bei dem allein die feste Erwartung der Heilung messbare positive Vorgänge im Körper auslösen kann. Das bedeutet jedoch nicht, dass uns ein einzelner trüber Gedanke sogleich krank macht, denn das wäre eine unnötige Bürde. Entscheidend ist vielmehr die innere Grundstimmung, in der wir über lange Zeiträume verweilen. Wer dauerhaft in Sorge und Groll lebt, hält das eigene Feld in niedriger Schwingung, während ein Mensch, der in Vertrauen, Freude und Dankbarkeit ruht, seinem Organismus ein nährendes inneres Klima schenkt. In einem solchen Klima dürfen die körpereigenen Selbstheilungskräfte leichter wirken. Wichtig bleibt mir an dieser Stelle der behutsame Hinweis, dass diese innere Ausrichtung stets eine wertvolle Begleitung ist, die eine ärztliche Behandlung nicht ersetzt, sondern auf wunderbare Weise ergänzt.

Selbstannahme als Teil der Heilung

Zur heilsamen Ausrichtung gehört auch ein liebevoller Blick auf uns selbst. Viele Menschen hadern mit dem eigenen Äußeren und tragen die leise Angst in sich, nicht zu genügen. Doch wer in ständiger Selbstablehnung verweilt, hält ebenfalls eine zehrende Schwingung aufrecht, die sich auf das gesamte Wohlbefinden legt. Es lohnt sich daher, die eigene Ausstrahlung anzunehmen und sich selbst mit derselben Milde zu begegnen, die wir einem geliebten Menschen entgegenbringen würden. Denn wahre Anziehung und echte Schönheit entspringen nicht allein dem Materiellen, sondern vor allem jener inneren Ausstrahlung, die aus Selbstannahme und innerem Frieden erwächst. Wer sich selbst annimmt, der schenkt seinem Feld eine Leichtigkeit, in der Heilung von ganz allein leichter geschieht. Diese liebevolle Annahme der eigenen Person ist somit kein nebensächliches Beiwerk, sondern ein tragender Pfeiler jeder echten und tiefen Genesung.

Die eigene Selbstheilung sanft wiederbeleben

Frische Säfte und Obst als Ausdruck lebendiger Vitalität Die körpereigenen Selbstheilungskräfte waren in Wahrheit nie verschwunden, sie ruhen lediglich und dürfen wieder geweckt werden. Das gelingt, indem wir unsere innere Einstellung wandeln und unsere Gedanken behutsam auf Heilung ausrichten. Statt uns einzureden, krank zu sein oder zu werden, dürfen wir Vertrauen in die heilsame Intelligenz unseres Körpers fassen und lernen, in Einklang mit uns selbst zu leben. Und selbst eine Krankheit, sollte sie uns dennoch begegnen, darf als ein stiller Lehrer verstanden werden, der uns Wesentliches über uns selbst zu zeigen vermag. Wer durchgehend mit Gesundheit, Freude, Liebe und Frieden in Resonanz steht, schafft die besten inneren Voraussetzungen, damit sich diese Aspekte auch in seinem Leben entfalten können. Da jeder Mensch der Schöpfer seiner gegenwärtigen Realität ist, dürfen wir die Verantwortung für unser Wohl mit Freude wieder in die eigenen Hände nehmen. Wie eng dieser Weg mit unserer schöpferischen Kraft verbunden ist, vertiefe ich übrigens hier: Wir sind die Schöpfer unserer eigenen Realität.

Abschließende Worte

Die Kraft der Gedanken ist eine der stillsten und zugleich machtvollsten Gaben, die uns geschenkt wurden, und es liegt an jedem von uns, sie liebevoll zu nähren und auf das Heilsame auszurichten. Wer mehr über das Wiedererwachen dieser inneren Heilkräfte erfahren möchte, dem sei dieser Beitrag ans Herz gelegt: Die Wiederentdeckung der Selbstheilung. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

  • Alles ist Energie Herbstblatt sagt:

    Lieber Autor,

    Ich habe eine Frage zum Artikel, zu genau diesem Zitat aus dem Artikel „Und um so öfter man sich auf etwas konzentriert, desto stärker zeichnet das die eigene Existenz. Wenn ich zum Beispiel an tragische vergangenen Momente denke und aufgrund dessen traurig werde, dann habe ich die Möglichkeit damit abzuschließen und mich selber von dieser gedanklichen Quälerei zu befreien. Um so öfter ich aber über diese Situation nachdenke, um so mehr ich diese Traurigkeit zulasse, desto stärker wird sich dieses Gefühl in meinem Leben bemerkbar machen. Das Gefühl potenziert sich zunehmend und wirkt sich vermehrt auf den eigenen Körper aus.“
    Wie finde ich den Ausgleich, eine Erfahrung zu fühlen um sie abzuschließen und zum anderen nicht an sie denken, sondern an was positives Denken um Neues zu erschaffen? Wie begreife ich, dass ich im Leid nicht versinke, sondern etwas abschliesse. Und dass ich positiv denke um Neues zu erschaffen und gesund zu werden ohne zu verdrängen? In meinem erleben widerspricht sich die eine aussage mit der anderen. Bzw ich erkenne den Ausgleich nicht. Entweder ich durchlebe eine Erfahrung oder ich fokussiere mich auf was neues. Ich werde verrückt wenn ich beides gleichzeitig oder abwechselnd machen soll und je nach Fokus im leid und kummer versinke oder mich wohler fühle, dafür gewisse Wahrnehmungen im Nachinein zu ignorieren fürchte. Manche verletzte Körperregionen zeigen starke verletzung wenn ich das fühlen von leid zulasse, während es scheint als sei alles relativ ok wenn ich positiv denke, auch wenn ich geschwächt durchs Leben gehe. Ich will das leid und den Körper mit den Gedanken unbedingt heilen. Und ich will Zuversicht finden dass es heilbar ist. Wann mache ich nun wie viel von was? Ich habe keine Ahnung wie ich das richtig mache. Oder ob es gesund ist zB nur positiv zu denken. Oder ob ich riskiere was zu verdrängen. Oft lösen sich Blockaden durch dieses rein fühlen in blockaden. aber dem gemüt tut das nicht gut. Positives denken macht mich aktiver, aber ein gewisser stress in meinem körper, der dringend Heilung braucht, scheint evtl ignoriert. Und ich frage mich ob ich den Körper dann nicht überlaste. Und ob die Blockaden dann heilen wenn ich nur positiv denke. Ich fürchte dass ich zu viel im Negativen hocke. Vielleicht balanciert sich das von alleine aus, wenn man das positive stärkt? Zugleich komme ich den Verletzungen nicht hinterher wenn ich die zu erfühlen und heilen versuche, weil es eben viel ist. Vielleicht heilt es schneller wenn ich mehr positiv bin ich und seltener in die Wunden spüre? Kennen Sie diesen Zwiespalt? Beides zeigt halt gewisse Wirkung und Regung im system. Aber woran erkenne ich für mich was wie wirklich gut ist? Ich bitte um Hilfe, die Frage quält mich seit Jahren wie ich damit umgehe. Danke.

    Lg, Herbstblatt (ich hoffe ein Spitzname ist ok)

  • about

    Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

    >
    DSGVO Cookie Consent mit Real Cookie Banner