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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Es gibt unzählige Menschen, die fest an Gott glauben, die zu ihm beten und von seiner Existenz zutiefst überzeugt sind, und dennoch fühlen sie sich tief in ihrem Inneren von ihm getrennt und allein gelassen. Sie sehnen sich nach dem göttlichen Urgrund, sie spüren ihn jedoch nicht in ihrem Herzen, als läge ein unsichtbarer Schleier zwischen ihnen und der Quelle allen Seins. Genau dieser Schleier trägt einen Namen, und er ist die Ego-Illusion, sprich jener Teil unseres Wesens, der aus Angst und Getrenntheit heraus unsere ureigene, niemals wirklich verlorene Verbindung zum Göttlichen überlagert und verdunkelt.

Die Illusion der Trennung

Chakra Meditation im Leuchten In Wahrheit waren wir niemals von Gott getrennt, denn der göttliche Funke wohnt in einem jeden von uns und kann gar nicht erlöschen. Was wir als Trennung empfinden, ist allein die Wirkung des Ego, das durch seine aus Angst und Mangel geborenen Anteile einen Schleier über unsere innere Wahrnehmung legt. Jedes Mal, wenn unsere Schwingungsfrequenz absinkt, wenn wir also traurig, gierig, eifersüchtig, selbstsüchtig oder wütend sind, handeln wir aus eben diesen dichten Egoanteilen heraus und entfernen uns für einen Moment von dem Gefühl der göttlichen Geborgenheit. Das Ego selbst ist dabei kein Feind, sondern ein durchaus sinnvoller Teil unseres irdischen Daseins, der uns Individualität und Erfahrung schenkt, doch seine dunklen Schattierungen wollen durchschaut und liebevoll geläutert werden, damit der Schleier sich lichtet und wir Gott wieder in uns spüren. So tragen wir die Sehnsucht nach dem Göttlichen nicht deshalb in uns, weil wir wirklich fern von ihm wären, sondern weil unser eigener Geist die Erinnerung an diese Verbindung unter den dichten Schichten des Ego verschüttet hat.

Das materielle Denken und der seelische Verstand

Häufig stecken wir in rein materiellen, dreidimensionalen Denkmustern fest, und sobald wir versuchen, uns Gott vorzustellen, kommen wir nicht über den begrenzten Horizont des Verstandes hinaus. Dieses materielle Denken entspringt den dichten Egoanteilen und einer geschwächten Anbindung an unseren seelischen Verstand. Der seelische Verstand wiederum ist der feinfühlige, intuitive und fünfdimensionale Aspekt eines jeden Menschen, er stellt unsere barmherzige, fürsorgliche und liebende Seite dar und bildet die eigentliche Brücke zum Göttlichen. Wer in dieser höheren Wahrnehmung ruht, der erfährt Gott nicht als ferne, unbekannte Macht, sondern als unmittelbare Gegenwart im eigenen Herzen. Es geht also darum, die Aufmerksamkeit vom dichten Ego hin zu diesem lichtvollen Seelenaspekt zu verlagern, denn dort, in der fünften Herzkammer, offenbart sich der göttliche Urgrund in seiner ganzen Wärme.

Warum nicht Gott das Leid erschafft

Energieexplosion aus blauem Licht Viele Menschen hadern mit Gott, weil sie ihn für das Leid auf dieser Welt verantwortlich machen, doch diese Sichtweise verkennt das Wesen unserer eigenen Schöpferkraft. Wenn ein Mensch eine schlimme Tat begeht, so trifft die Verantwortung in diesem Augenblick nicht den göttlichen Urgrund, sondern jene Person, die aus ihren dichten Anteilen heraus gehandelt hat. Auf unserem Planeten geschieht nichts zufällig, denn jede Tat, jedes Leid und vor allem jeder Krieg wurde bewusst von Menschen erschaffen, die ihrem ungeläuterten Ego gefolgt sind. Eben darum sind auch allein wir Menschen in der Lage, diesen Umstand zu wandeln, denn wir tragen die Schöpferkraft in uns, die Welt entweder in Dichte zu halten oder sie ins Licht zu heben. Gott schenkt uns den freien Willen, und es liegt ganz bei uns, ob wir aus Angst und Mangel oder aus Liebe und Fülle heraus erschaffen.

Die Rückkehr zur göttlichen Verbindung

Der wirksamste Weg, um das Gefühl der Trennung aufzulösen, liegt darin, die Anbindung an unseren seelischen Verstand wieder herzustellen und den inneren Frieden in uns einkehren zu lassen. Sobald wir damit beginnen, in Harmonie zu leben und unsere dichten Egoanteile liebevoll zu läutern, erschaffen wir wie von selbst ein friedvolles Umfeld um uns herum. Denn unsere Gedanken und Empfindungen strömen unaufhörlich in das kollektive Feld ein und verändern den Bewusstseinszustand der gesamten Menschheit (wie innen, so außen). So ist ein jeder Mensch von größter Bedeutung für die Verwirklichung eines friedvollen Planeten, und ein jeder trägt seinen Teil dazu bei, das kollektive Erwachen voranzutragen. Wer diesen Weg vertiefen möchte, dem sei der Artikel darüber ans Herz gelegt, wie das Ego unsere wahre menschliche Natur unterdrücken kann, ebenso wie die Erkenntnis, dass wir die Schöpfer unserer eigenen Realität sind.

Gott in uns wieder erkennen

Letztlich müssen wir Gott nicht im fernen Außen suchen, denn das Königreich Gottes liegt in uns selbst, in der stillen Tiefe unseres Herzens. Sobald die ängstlichen Egoanteile sich läutern, fällt der Schleier, und wir erkennen, dass wir niemals getrennt waren, sondern stets eins mit dem göttlichen Urgrund. In jedem liebevollen Gedanken, in jedem Akt der Vergebung und in jedem Augenblick des inneren Friedens kehren wir ein Stück weit nach Hause zurück. So wird die Sehnsucht nach Gott zur sanften Wiederentdeckung dessen, was immer schon in uns gewohnt hat. Je mehr wir in dieser inneren Stille verweilen und je liebevoller wir unsere dichten Anteile annehmen, desto klarer strahlt der göttliche Funke durch uns hindurch und erfüllt unser ganzes Sein mit Geborgenheit.

Abschließende Worte

Die Trennung von Gott war stets nur eine Illusion, gewoben aus den ängstlichen Anteilen unseres Ego, und sie löst sich in dem Maße auf, in dem wir zu unserem liebenden Seelenaspekt zurückkehren. Schon der Dalai Lama sagte einst: „Es gibt keinen Weg zum Frieden, denn Frieden ist der Weg.“ Genau dieser Frieden ist es, der uns wieder mit dem göttlichen Urgrund verbindet. Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

about

Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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