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Artikel zuletzt aktualisiert am 8. Juni 2026Inhalt geprüft und überarbeitet

Seit wann gibt es eigentlich Leben, gab es dieses schon immer, oder ist es nur das Ergebnis scheinbar glücklicher Zufälle? Dieselbe Frage lässt sich auch auf das Universum übertragen, denn seit wann existiert eigentlich unser Kosmos, gab es ihn von jeher, oder entstand er wirklich erst aus einem Urknall heraus? Doch wenn dem so wäre, was war dann vor dem Urknall, und kann es überhaupt sein, dass aus einem vermeintlichen Nichts unser gesamtes Universum hervorgegangen ist? Schon der schlichte Verstand erkennt: Aus dem Nichts kann niemals etwas entstehen, und genau hier beginnt eine der tiefsten Wahrheiten unseres Seins.


Seit Tausenden von Jahren beschäftigt sich die Menschheit mit diesen großen Fragen des Lebens, und die Frage, seit wann es das Universum gibt, gehört zu den ältesten von allen. Die moderne Wissenschaft glaubt, mit dem Urknall eine Antwort gefunden zu haben, doch dieser Erklärungsversuch lässt die entscheidende Frage offen, nämlich woher jene erste Ursache stammte. Denn selbst wenn am Anfang ein gewaltiger Punkt von unvorstellbarer Dichte stand, so muss dieser ja aus irgendetwas hervorgegangen sein. Die Materie kann sich nicht selbst erschaffen haben, und so führt uns jede ehrliche Suche zwangsläufig über das Materielle hinaus, hin zu einem Urgrund, der jenseits von Raum und Zeit liegt.

Kosmische Spiralgalaxie als Sinnbild des unendlichen Universums Das materielle Universum, das wir kennen, ist endlich, und doch dehnt es sich in einen unendlichen Raum hinein aus. Und es ist nicht das einzige, denn ganz im Gegenteil, es gibt unendlich viele Universen, wobei stets ein Universum an das nächste grenzt. Wir sprechen hier vom Multiversum, vom Reich der unzähligen Paralleluniversen. Da es somit unendlich viele Universen gibt, existieren ebenso unendlich viele Galaxien, unendlich viele Sonnensysteme, unendlich viele Planeten, ja man könnte sogar sagen, dass es unendlich viel Leben gibt, in einer Vielfalt, die unser menschlicher Verstand kaum zu fassen vermag.

Eine Schöpfung ohne Anfang und ohne Ende

Darüber hinaus befinden sich all diese Universen in einem noch übergeordneten System, von dem wiederum unzählige solcher Systeme aneinandergrenzen, die ihrerseits von einem noch umfassenderen System umgeben sind. Dieses Prinzip lässt sich unendlich viele Male fortsetzen, nach außen wie nach innen. Ob wir den Blick in den Makrokosmos der Sterne richten oder in den Mikrokosmos der kleinsten Teilchen, je tiefer wir in diese Welten eindringen, desto klarer wird uns bewusst, dass es in ihnen kein Ende gibt. Die Schöpfung kennt weder einen äußersten Rand noch einen kleinsten Baustein, sie ist in ihrem innersten Wesen grenzenlos.

Genau an diesem Punkt zeigt sich die Schwäche jeder rein materialistischen Weltsicht. Solange wir nur das Sichtbare und Greifbare betrachten, geraten wir in einen endlosen Rückschritt, denn hinter jeder Ursache verbirgt sich eine weitere. Die Auflösung dieses scheinbaren Rätsels liegt nicht in der Materie selbst, sondern in jenem feinstofflichen, immateriellen Universum, das allem Sichtbaren vorausgeht und zugrunde liegt. Dieses immaterielle Universum hat niemals begonnen, denn es ist der ewige Urgrund, aus dem heraus sich alles Materielle erst entfaltet.

Bewusstsein ist der Urgrund aller Existenz

Die Erde im Kosmos als Sinnbild des allumfassenden Bewusstseins Es gibt eine Kraft, die das immaterielle Universum zeichnet und unseren wahren Urgrund darstellt, und diese Kraft ist das Bewusstsein. Alles, was in Existenz ist, stellt letztlich nur einen Ausdruck von Bewusstsein und den daraus hervorgehenden Gedankengängen dar. Alles, was jemals erschaffen wurde, ist auf die gedankliche Vorstellungskraft eines Lebewesens zurückzuführen, denn zuerst kommt immer der Gedanke und erst danach die Form. Aus diesem Grund herrscht der Geist über die Materie und niemals umgekehrt, eine Wahrheit, die im hermetischen Prinzip des Geistes seit jeher überliefert ist.

Schon Albert Einstein erkannte, dass unser Universum das Ergebnis eines einzigen Gedanken ist, und damit hatte er vollkommen recht. Das uns bekannte Universum ist nichts anderes als ein Ausdruck von Bewusstsein, der sichtbar gewordene Gedanke eines intelligenten Schöpfergeistes. Bewusstsein ist damit die höchste Instanz in der gesamten Existenz, und die beiden am höchsten schwingenden Zustände, die aus dem Bewusstsein heraus entstehen können, sind das Licht und die Liebe. In ihnen offenbart sich die reinste Form des Seins, und auf sie strebt die gesamte Schöpfung in ihrem Aufstieg unaufhaltsam zu.

Gott als das ewige, sich selbst erschaffende Bewusstsein

Das Bewusstsein existierte in diesem Zusammenhang schon immer und wird auch auf ewig fortbestehen, denn es ist von Natur aus raumzeitlos und unsterblich. Es gibt keine höhere Macht jenseits seiner, denn Gott ist im Grunde ein gigantisches, allumfassendes Bewusstsein, das von niemandem erschaffen wurde, sondern sich selbst und alles Übrige fortwährend aus sich heraus erschafft. Wir tragen einen göttlichen Funken dieses Urbewusstseins in uns, und genau deshalb sind auch wir im Kern schöpferische Wesen, untrennbar verbunden mit der Quelle allen Seins.

So betrachtet ist die alte Frage, was vor dem Urknall war, im Grunde falsch gestellt, denn sie setzt einen zeitlichen Anfang voraus, den es niemals gab. Raum und Zeit sind selbst erst Erscheinungen innerhalb der Materie, während das Bewusstsein außerhalb von beidem ruht. Es gibt also kein Davor und kein Danach im eigentlichen Sinne, sondern ein ewiges, gegenwärtiges Sein, aus dem heraus die Schöpfung in jedem Augenblick neu geboren wird. Der Urknall, sofern wir ihn überhaupt so nennen wollen, war somit kein Anfang aus dem Nichts, sondern lediglich ein schöpferischer Impuls innerhalb eines Bewusstseins, das immer schon da war.

Was diese Wahrheit für uns bedeutet

Diese Erkenntnis verändert alles, denn sie zeigt uns, dass wir niemals von der Schöpfung getrennt waren, sondern selbst ein bewusster Teil dieses ewigen Geistes sind. Wenn das gesamte Universum aus Bewusstsein hervorgeht und wir selbst Träger dieses Bewusstseins sind, dann wohnt auch in uns jene schöpferische Kraft, die ganze Welten formt. Wir sind keine zufälligen Wesen am Rande eines toten Kosmos, sondern lebendige Ausdrucksformen der Quelle, die sich durch uns selbst erfährt und erkennt.

Wer dies wahrhaft begreift, der erkennt zugleich, dass auch das eigene Leben ein Ausdruck dieses schöpferischen Bewusstseins ist, und dass wir damit die Schöpfer unserer eigenen Realität sind. Das Universum entstand nicht aus dem Nichts, sondern aus dem Geist, und in eben diesem Geist sind auch wir auf ewig geborgen. Tragen wir dieses Wissen in unserem Herzen, so wandelt sich unser Blick auf das Leben grundlegend, denn wir wissen dann, dass hinter allem ein liebevoller, schöpferischer Urgrund wirkt, der niemals vergeht.

Abschließende Worte

Alles beginnt immer in unserem Innersten, in unserem Geiste, vergesst das niemals. In diesem Sinne, bleibt gesund, zufrieden und lebt ein Leben in Harmonie. 🙂

  • Alles ist Energie Tom sagt:

    Echt krass das kann man sich alles garnicht vorstellen. Heißt das dann auch das es andere materielle Formen gibt und so ne Art parallel Universum gibt wo es genau so aussieht wie in unserem Universum nur das es andere Lebewesen auf der Erde gibt

  • about

    Alle Wirklichkeiten sind im eigenen heiligen Selbst eingebettet. Das Selbst ist der göttliche Urgrund, die Quelle, der Weg, die Wahrheit und das Leben. Alles ist eins und eins ist alles. - Das höchste Selbstbild!

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